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Kokosöl für die Haut

Kokosöl - Hautpflege Tipps

Lange Zeit galt Kokosöl als wenig gesund. Gesättigte Fettsäuren waren verpönt. Wie wertvoll Kokosöl tatsächlich ist, wurde erst kürzlich wieder durch Studien aus der schulmedizinischen Forschung belegt.

Kokosöl ist nicht nur in der Küche ein kleines Multitalent. Kokosöl für die Haut ist für kosmetische und dermatologische Zwecke bestens geeignet.

Im Gegensatz zu so manchen im Handel erhältlichen Cremes und Lotionen ist das organische, kaltgepresste native Kokosöl frei von giftigen, oder gar krebserregenden chemischen Substanzen.

Selbst anerkannte Experten für Naturheilkunde sind von den positiven Wirkungen, die Kokosöl für die Haut hat, überzeugt.

Kokosöl – Haut- und Gesichtspflege Tipps

Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems. Sie produziert zu ihrem eigenen Schutz Talg, um schädliche Erreger abzuwehren. Kokosöl übernimmt eine ganz ähnliche Aufgabe wie der körpereigene Talg.

Natives Kokosöl zeichnet sich durch seine antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften aus. Durch seine milden Wirkstoffe ist es angenehm zur Haut und kann sogar bei Neurodermitis zur Linderung des juckenden Hautausschlags verwendet werden.

Aufgrund seiner antimykotischen Eigenschaften ist Kokosöl (Kokosfett) auch ein wirksames Mittel gegen Pilzinfektionen.

Kokosöl – Wirkung auf die Haut

Kokosöl regt die Neubildung von Kollagen an. Kollagen ist ein wichtiges Protein, um Falten zu vermindern. Mit seiner faserigen Struktur verbindet es das Gewebe und sorgt so für Elastizität und Spannkraft der Haut.

Durch die Anwendung von Kokosöl auf der Haut wird darüber hinaus Feuchtigkeit gespeichert. Statt die Regionen um Augen und Mund im wahrsten Sinn des Wortes „vertrocknen“ zu lassen, oder die dort entstehenden Falten zu kaschieren, ist es effizienter rechtzeitig vorzubeugen. Auch bereits bestehende Fältchen und verhärtete Konturen können mit Kokosöl regeneriert oder zumindest gemildert werden.

Kokosöl wirkt auch sehr gut bei kleinen Wunden. Der Heilungsprozess wird deutlich beschleunigt, wenn man Kokosöl auf die Wunde selbst oder die angrenzenden Regionen träufelt.

Es unterstützt unter anderem die Neubildung von Blutgefäßen und versorgt den Körper bei einer Absorbation mit dem Blut mit vielfältigen Nährstoffen. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren, die sogenannten MTCs, sind gut verdaulich und bilden beim Stoffwechsel im Gehirn Ketone, die dem gefürchteten Gedächtnisverlust und Alzheimer entgegenwirken.

Durch das Auftragen auf die Haut oder aber in gesteigertem Maß durch eine mit Kokosöl angereicherte Nahrungsaufnahme, wird die Produktion der Ketone angekurbelt.

Kokosöl für die Haut – Anwendungen

Ob Körperpeeling, Deodorant oder Zahnpasta mit Kokosöl, es gibt fast nichts, was man nicht mit Kokosfett herstellen könnte. Rund um Beauty und Wellness gibt es viele Produkte, die mit Kokosöl angereichert einfach ein bisschen gesünder sind. Kokosöl enthält zu einem sehr hohen Anteil die vielseitig gelobte Laurinsäure. Eine mittelkettige Fettsäure, der man eine wohltuende und die Gesundheit fördernde Wirkung zuschreibt.

Körperpeeling mit Kokosöl

Erstellen Sie Ihr eigenes Körperpeeling, indem Sie etwas Kokosöl mit Mandelöl mischen. Wenn Sie eine trockene Haut haben, dann sollten Sie etwas Zucker zugeben, haben Sie eher fettige Haut, sollten Sie statt des Zuckers Salz verwenden für den Peeling-Effekt.

Kokosöl als Hautpflege beim Stillen

Empfindliche Körperpartien reagieren sehr positiv auf eine Behandlung mit Kokosöl. Das pflegende Öl ist zum Beispiel auch ein Geheimtipp für stillende Mütter. Wenn man die Brustwarzen mit Kokosöl einreibt, werden sie nicht trocken oder rissig.

Dem Kleinkind schadet der Genuss von Kokosmilch nicht. Die in der Kokosmilch enthaltene Laurinsäure ist den mittelkettigen Fettsäuren, die in der Muttermilch vorkommen artverwandt. Verzehren stillende Mütter Kokosöl oder Kokosfett, so regt dies sogar die Milchproduktion an.

Kokosfett als Fußpflege

Wenn Sie unter trockenen oder rissigen Fersen leiden, hilft das Einmassieren von Kokosöl.

Auch bei verletzter oder sensibler Nagelhaut hat sich eine Behandlung mit Kokosöl bewährt. Kokosöl versorgt die Haut nicht nur mit sehr vielen Nährstoffen und Feuchtigkeit.

Kokosöl schafft ein Milieu, das Bakterien und Pilze nicht mögen. Entzündungen und Pilzerkrankungen wird der Nährboden entzogen, wodurch sich Kokosöl bei vielen Hautproblemen als ebenso wirksam wie angenehm erweist.

Kokosöl gegen Akne & Co

Ekzeme, Akne oder auch der Windelausschlag bei Babys können mit Kokosöl erfolgreich bekämpft werden. Kokosöl ist ein zuverlässiger Lieferant für Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und ist reizfrei.

Dank dieser Voraussetzungen eignet sich Kokosöl hervorragend als Ersatz für sehr viele herkömmliche Cremes und Salben.

Kokosöl als Hausmittel bei Schnittverletzungen und Schürfwunden

Auf Grund seiner antibakteriellen, antiviralen und fungiziden Wirkung schützt Kokosöl hochwirksam vor Infektionen. Daher ist es insbesondere bei kleineren, offenen Wunden ein nützlicher Helfer.

Ganz nebenbei unterstützt Kokosöl auch noch den Heilungsverlauf und wirkt einer Narbenbildung entgegen.

Kokosöl im Beautybereich

Kokosöl eignet sich unter anderem auch sehr gut zum Entfernen von Make up. Mit seinen sehr guten rückfettenden Eigenschaften werden trockene Hautpartien oder andere Hautirritationen erfolgreich verhindert.

Kokosöl stellt als Make-up-Entferner so manches handelsübliche Produkt in den Schatten, kommt es doch gänzlich ohne schädliche chemische Zusätze aus.

Lippenpflege mit Kokosöl

Die Haut der Lippen ist besonders zart und neigt sehr stark zum Austrocknen. Herkömmliche Lippenpflegeprodukte verschaffen oft nur für kurze Zeit Linderung und lassen sehr schnell den Wunsch entstehen, sie immer wieder und in immer kürzeren Abständen auftragen zu wollen.

Die Versorgung der Haut der Lippen mit Feuchtigkeit ist nicht ausreichend. Wir werden geradezu süchtig nach den kleinen Pflegestiften. Nicht so bei Kokosfett. Das natürliche Kokosöl sorgt für viele Stunden für schöne und gepflegte Lippen.

Sonnenschutz für die Haut mit Kokosöl

Kokosöl als Schutz vor der Sonne

Kokosöl riecht nicht nur besonders angenehm, sondern blockt auch ca. 20 Prozent der UV-Strahlen ab.

Es schützt vor freien Radikalen und bietet so einen präventiven Schutz vor Hautkrebs.

Hat man bei vielen Sun Blockern das Gefühl förmlich „verklebt“ zu sein, darf man sich bei Kokosöl darüber freuen, dass es die Poren nicht verstopft.

Es verleiht der Haut einen seidigen Schimmer und glättet die Struktur. Kokosöl ist frei von giftigen Chemikalien oder Metallpartikeln in Nanogröße, die in konventionellen Sonnenschutzmitteln sehr oft Verwendung finden.

Kokosöl gegen Insektenstiche

Dass Kokosöl gegen Zecken wirkt, wurde hinlänglich erforscht. Kokosöl hilft aber auch bei juckenden Insektenstichen.

Wenn Sie sich vor einem Spaziergang mit einer Mischung aus Kokosöl, Teebaumöl, Zitronenmelisse oder Pfefferminz einreiben, bleiben Sie von den lästigen Plagegeistern weitestgehend verschont.

Multitalent Kokosfett für die Haut

Kokosöl ist ein wahrer Segen für unsere Haut. Neben den bereits erwähnten Anwendungsmöglichkeiten kann man Kokosöl, auch als Deodorant, als Zahnpasta, als Kokosöl Haarkur oder Haarspülung, aber auch als wirksames Mittel gegen trockene Kopfhaut und Schuppen einsetzen.

Folgendes Video zeigt Ihnen, wie einfach Sie Kokosfett als Deo einsetzen können und warum Sie es tun sollten.

Selbstverständlich ist es auch in der Küche eine gefragte Essenz. Kokosöl ist nicht nur für die Haut, die Haare und die äußere Gesundheit förderlich. Mit seinen guten Qualitäten ist es auch für ein von Innen kommendes gesundes und behagliches Wohlfühlen verantwortlich.

Extrem vielseitig in seiner Wirkung, ist Kokosöl für die Haut, die Haare, eine ausgewogene Ernährung und gesundes Abnehmen von Vorteil.

Und auch im Tierreich kommt Kokosöl zur Anwendung. Seine vielseitigen Wirkungsweisen machen es zu einem natürlichen Mittel gegen Zecken, Flöhe und andere kleine Quälgeister, die unseren vierbeinigen Freunden so oft zusetzen. Kokosöl ist tatsächlich ein vielseitiger Alleskönner.

Kokosöl gegen Zecken – Natürlicher Schutz für Mensch und Tier

Kokosfett gegen ZeckenHilft Kokosöl gegen Zecken? Was ist dran an den Ratschlägen zu diesem Thema?

Kokosöl gegen Zecken einzusetzen gilt bei vielen Menschen als Geheimtipp. Das vielseitig nutzbare Öl soll auch ein sehr wirksamer Schutz gegen Zecken bei Mensch und Tier sein.

Viele Tierhalter haben das biologische Kokosöl bereits für sich entdeckt und schwören auf seine guten Eigenschaften. Katze, Hund und Pferd bleiben nach einer Behandlung mit Kokosöl von den lästigen Plagegeistern verschont.

Aber auch bei Herrchen und Frauchen ist dieses natürliche Öl eine hervorragende Alternative zu den handelsüblichen Mitteln gegen Zecken. Kokosöl (Kokosfett) riecht gut und hält die unbeliebten und gefährlichen Sauger fern. Damit leistet das natürliche Kokosöl einen wirksamen Beitrag zur Vorsorge vor der gefürchteten Borreliose.

Borreliose – eine heimtückische Krankheit

Genaue Zahlen über die Höhe der jährlich neu infizierten Betroffenen liegen leider nicht vor. Je nach Quelle werden Angaben gemacht, die alarmierend sind. Jährlich werden mindestens 60.000 bis 160.000 Menschen mit dieser folgenreichen Erkrankung konfrontiert. Die Dunkelziffer dürfte allerdings um einiges höher liegen, da auf Grund der sehr unterschiedlichen Symptome nicht immer eine zutreffende Diagnose gefällt wird.

Man geht davon aus, dass etwa jede dritte Zecke mit Borrelien infiziert ist, jedoch kommt es nicht zwangsläufig zum Ausbruch einer Borreliose. Experten gehen sogar davon aus, dass der weitaus größte Teil der Borreliosen ausheilt, ohne Probleme zu bereiten. Kommt es aber zum Ausbruch der Krankheit, können die Folgen verheerend sein.

Manchmal können Jahre vergehen, bis den oft als Simulanten abgetanen Patienten die unerfreuliche Wahrheit mitgeteilt werden kann.

Wird die Borreliose dann erkannt, kann seitens der Schulmedizin nur durch Verabreichung von hochdosiertem Antibiotika über mehrere Wochen gegengesteuert werden. Aber auch erfolgreich therapierte Menschen fühlen sich zu einem sehr hohen Prozentsatz mit dauerhaften Folgen und Einschnitten in ihrer Lebensqualität konfrontiert.

In folgendem Video „Zecken-Alarm: Gefahr in Wald und Gärten“ siehst du neben der leidvollen Erfahrung eines Betroffenen auch, wie du eine Zecke richtig entfernst, wenn sich dann doch mal eine festgesaugt hat.

Der beste und einzige wirklich wirksame Schutz vor Borreliose liegt also in einer erfolgreichen Prävention.

Erfolgreicher Kampf mit Kokosöl gegen Zecken

Alljährlich, wenn die Temperaturen milder werden und unsere Lebensgeister durch wärmende Sonnenstrahlen neu geweckt werden, erwachen auch die Zecken aus ihrer Starre. Ein Biss der kleinen Spinnentiere kann sehr gefährlich sein. Neben der heimtückischen Borreliose ist auch eine Hirnhautentzündung als mögliche Folge zu befürchten.

Sicher hast auch du bereits einmal bei dir oder anderen eine Zecke entdecken müssen. Nicht immer kommt es zu Komplikationen, jedoch ist die Gefahr nicht zu unterschätzen.

Um sich erst gar nicht dem Risiko einer Folgeerkrankung auszusetzen, solltest du rechtzeitig daran denken,  dich erfolgreich zu schützen. Vielleicht kennst du bereits eines der klassischen Mittel der Pharmaindustrie. Viele synthetische Insektizide haben allerdings eines gemeinsam – unerfreuliche Nebenwirkungen.

Synthetische Insektenschutzmittel haben nicht nur einen meist unangenehmen, chemischen Geruch, sie sind auch oft Ursache für störende Begleiterscheinungen. Das können von leichteren Allergien bis hin zu Gehirnentzündungen und im schlimmsten Fall sogar erbgutverändernde Wirkungen sein.

Eine natürliche Alternative bietet das biologische Kokosöl, dass Zecken erfolgreich abwehrt, wie Studien inzwischen belegen.

Wie wirkt Kokosöl gegen Zecken?

Kokosöl enthält einen hohen Anteil einer mittelkettigen Fettsäure, der Laurinsäure. Laurinsäure entpuppt sich auf Grund ihrer molekularen Struktur in vielen Bereichen als kleines Wundermittel. So hat dieser Stoff unter anderem eine abschreckende Wirkung auf kleine Plagegeister, wie Zecken und andere lästige Insekten.

Die Laurinsäure gehört zu den Medium Chained Triclyceriden. Das sind gesättigte Fettsäuren, oder auch mittelkettige Triclyceride, kurz MCT genannt. Laurinsäure besitzt antimikrobielle Eigenschaften und ist daher ein wirksames Mittel gegen Pilze, Hefen und Bakterien.

Auch bei bestimmten Viren können gute Erfolge erzielt werden. Erste Untersuchungen in dieser Richtungen lieferten bereits in den 1960er Jahren entsprechende Ergebnisse. Viren werden durch die Laurinsäure erfolgreich eliminiert, indem sie deren Hüllmembran auflöst. In Therapien gegen Masern und Herpes erwies sich Laurinsäure als hoch effizient. Auch andere Virusinfektionen konnten erfolgreich bekämpft werden.

Die auf Zecken hochgradig abstoßende Wirkung der Laurinsäure macht das Multitalent auch in diesem Bereich zu einem nützlichen Helfer. Kokosöl enthält in seiner natürlichen Form bis zu 60 Prozent Laurinsäure. Andere Fette, wie zum Beispiel Butter, erreichen hier nur einen Wert von gerade einmal 5 Prozent.

Wichtig ist, dass das Kokosöl nicht industriell verarbeitet wurde. Achte beim Kauf stets darauf, dass du biologisches Kokosöl erhältst. Industriell hergestelltes Kokosöl wird in der Regel mit synthetischen Stoffen und Konservierungsmitteln versetzt und enthält daher einen weitaus geringeren Anteil der hochwirksamen Laurinsäure. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Effizienz des Zeckenschutzes aus.

Wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken

Bisher wurde die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken nicht hinlänglich erforscht. Im Gegensatz zu zahlreichen Studien, die sich mit synthetischen Wirkstoffen befassen, führt die natürliche Alternative ein Schattendasein. Insbesondere die Kombination von Kokosöl mit ebenfalls sehr wirksamen ätherischen Ölen, wie z.B. Citronella, bietet noch Raum für vielversprechende Zecken-Abwehr-Stoffe.

In bereits durchgeführten Studien stellte das biologische Kokosöl seine Fähigkeiten unter Beweis. Eine der Studien, die dich mit der Wirkung alternativer und natürlicher Mittel gegen Zecken befasst ist z.B. die ‚Tick repellents: Past, present, and future‘ von Brooke W. Bissinger und R. Michael Roe, aus dem Jahr 2009. Auch hier wird die abschreckende Wirkung von Kokosöl auf Zecken dokumentiert.

Die Wissenschaftler Hilker, Dautel und Kahl von der FU Berlin wiesen in speziell zu diesem Thema durchgeführten Labortests nach, dass von 100 Versuchs-Zecken bereits bei einer zehnprozentigen Laurinsäuren-Lösung zwischen 81 und 100 Prozent die Flucht ergriffen. Wurde die menschliche Haut mit dieser Lösung behandelt, ließen sich 88 Prozent der dort platzierten Zecken schnellstmöglich wieder fallen und mieden den ungastlichen Wirt für weitere sechs Stunden.

Dies dürfte ausreichend dokumentieren, wie hochwirksam Laurinsäure im Einsatz gegen Zecken ist. Die Schutzwirkung übertrifft die anderer Mittel um einiges. Insbesondere die Wirkungsdauer liegt deutlich über vergleichbaren Werten.

Die Anwendung von Kokosöl gegen Zecken beim Menschen

Idealerweise solltest du das Kokosöl (Kokosfett) gegen Zecken direkt vor deinem Ausflug in die Natur auftragen. Besonders die Weichteile, wie der Bauch oder die Achseln sind beliebte Ausflugsziele für Zecken. Aber auch die Beine erfreuen sich dank ihrer leichten Erreichbarkeit regen Zuspruchs. Nicht zu vergessen sind auch der Nacken und die Arme.

Kleidung bietet nur einen begrenzten Schutz gegen die Plagegeister, dennoch ist es vorteilhaft sich bei einem Wald- oder Wiesen-Spaziergang geeignet zu kleiden, um den Zecken möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Die Kokosöl-Anwendung unterscheidet sich nicht von der einer herkömmlichen Bodylotion. Das Kokosöl ist bei Zimmertemperatur etwas fester, also Kokosfett, wird aber sofort weich, wenn man es auf die Handfläche gibt.

Massiere das Kokosöl gegen Zecken an den brisanten Stellen ein und genieße den wohltuenden Duft. Kokosöl eignet sich nicht nur gegen Zecken, sondern ist auch im Alltag ein überaus angenehmes Pflegemittel für deine Haut. Auch Kokosöl für die Haare ist längst kein Geheimtipp mehr.

Es empfiehlt sich trotz aller Vorkehrungen zum Schutz vor Zeckenbissen den Körper nach einem Spaziergang nach möglichen befallenen Stellen abzusuchen. Hat sich doch einmal eine Zecke eingenistet, so solltest du diese keinesfalls mit einem Öl oder Kokosöl gegen die Zecken beträufeln. Entferne die Zecke in trockenem Zustand mit Hilfe einer Zeckenzange oder einer spitzen Pinzette, wie im Video weiter oben gesehen. Vorsichtshalber solltest du die Stelle beobachten und evtl. auch einen Arzt konsultieren.

Die Anwendung von Kokosöl gegen Zecken bei Tieren

Um Kokosöl gegen Zecken bei Tieren einzusetzen, solltest du den Kopf, die Ohren, den Nacken, den Bauch und den Rücken sorgfältig mit dem Öl einreiben.

Verreibe dazu etwas Kokosöl in der Hand und streiche dann eine kleine Menge des Öls über das Fell. Am besten tust du dies kurz vor einem Spaziergang, damit sich Katze oder Hund nicht ausgiebig der Beseitigung des wohlschmeckenden Öls widmen können. Zunächst schimmert das Fell etwas fettig, was sich aber nach einigen Stunden wieder reguliert.

Du solltest die Kokosöl Anwendung einige Tage hintereinander wiederholen. Eine Behandlung pro Tag ist dabei ausreichend. Nach ein bis zwei Wochen genügt es, das Tier nur noch einmal innerhalb einiger Tage mit dem Öl zu massieren.

Kokosöl ist ein gut verträgliches Mittel um dem Zecken-Befall bei Tieren vorzubeugen, während die im Handel befindlichen Insektenschutzmittel meist hochgiftige Pestizide sind, die für das Wohl des Tieres eher abträglich sein können.

Entzündungen der Haut, Juckreiz, sowie Probleme mit dem Magen-Darmtrakt sind keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass Flöhe und Zecken zunehmend resistent gegen die sogenannten Spot-on-Produkte sind.

Auch die beliebten Insektenschutz-Halsbänder bieten nur noch hinlänglich Schutz. Das Tier wird Belastungsstoffen ausgesetzt, ohne dass diese zuverlässige Wirksamkeit zeigen.

Kokosöl gegen Zecken ist ein biologisches Produkt, das darüber hinaus sehr lecker schmeckt. Es besteht also eher die Gefahr, dass das Tier sich über das Öl hermacht und sein Fell mehr als gewöhnlich abschleckt.

Diesen Effekt hat aber auch eine positive Seite, denn Kokosöl hilft nicht nur gegen Zecken, sondern eignet sich auch zur Prophylaxe gegen Wurmbefall. Mische einen Esslöffel Kokosöl mit einer geriebenen Karotte und gemahlenen Kürbiskernen und verabreiche die köstliche Mischung einmal täglich über mehrere Wochen.

Kokosöl ist für die äußerliche Anwendung ebenso zu empfehlen wie für die innere, hat keine schädlichen Nebenwirkungen, dafür aber jede Menge positive Eigenschaften für Mensch und Tier.

Quellen:

http://www.greenderella.com/animals/your-dog-will-love-this-all-natural-tip-against-flees-and-ticks
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048357509001412

Kokosöl für die Haare – Anwendung

Kokosöl HaareKokosöl für die Haare ist hochwirksam und sehr preisgünstig. Natürliche Öle, insbesondere biologisches Kokosöl, versorgen das Haar mit Nährstoffen, die ohne chemische Zusätze auskommen.

Die Pflege für glänzendes und gesundes Haar muss nicht teuer sein. Statt die teuren Spezialprodukte der Kosmetikindustrie zu kaufen, kannst du auch Öle aus der Natur verwenden.

Bereits nach wenigen Anwendungen sorgt das natürliche Kokosöl (Kokosfett) für gesundes, volles Haar mit einem seidigen Schimmer. Das Haar fühlt sich weich & geschmeidig an und lässt sich wunderbar durchkämmen.

Warum Kokosöl für Haare so empfehlenswert ist

Die oftmals recht kostspieligen Pflegeprodukte, die man dir  im Supermarkt, der Drogerie oder auch beim Friseur anpreist, haben alle eines gemeinsam – sie enthalten synthetische und chemische Inhaltsstoffe.

Die Mischung dieser Ingredienzien kann zum Teil sehr bedenklich sein. Die verwendeten Schadstoffe ziehen beim Waschen der Haare in die Kopfhaut ein und werden so in den Körper geschleust.

Mit dem natürlichen Kokosöl lassen sich oft nicht nur wesentlich bessere Pflege-Ergebnisse erzielen, es bietet auch ein Maximum an gesunder Behandlung von Haut und Haar.

Gefährliche Schadstoffe in Haarpflegeprodukten

Die Produktpalette der Haarpflegemittel ist sehr umfangreich. Du liebst den Duft frischer Rosen? Oder bevorzugst du doch lieber ein Shampoo mit Mangoextrakt? Es gibt beinahe nichts, dass du nicht im Angebot der schier endlos erscheinenden Regale der Supermärkte und Drogerien findest.

Nur zu gerne lassen wir uns von verlockenden Beschreibungen betören. Es empfiehlt sich jedoch die Liste der Inhaltsstoffe zu lesen. Propylene, Glycol, Natriumlaurysulfat, Parabene und Polyethylenglycol sind dort relativ oft zu finden.

Bei diesen chemischen Stoffen handelt es sich teilweise um giftige Substanzen, die über die Kopfhaut in das Blut gelangen und dort für gesundheitliche Probleme sorgen können.

Darüber hinaus sind diese Substanzen nicht einmal besonders vorteilhaft für deine Haare. Es kann sogar zu Schädigungen der Haarfollikel kommen. Hautausschlag und Ekzeme könnten eine mögliche Folge der Nutzung dieser Produkte sein.

Natürliches Kokosfett für schöne Haare

Natürliches Kokosöl duftet nicht nur ausgesprochen angenehm, es verfügt auch über eine Vielzahl weiterer empfehlenswerter Eigenschaften, die Haut und Haar mit vielen Nährstoffen versorgen. Freue dich schon nach wenigen Anwendungen über gesundes, volles und glänzendes Haar.

Kokosöl besteht aus mittelkettigen Triglyzeriden, den sogenannten MCTs. Die molekulare Struktur dieser Bausteine ermöglicht ein schnelles Eindringen in Haarfollikel und Kopfhaut.

Die Nährstoffe gelangen während der Behandlung deiner Haare mit Kokosfett in die pflegebedürftigen Partien und sorgen dort für überraschende Ergebnisse.

Hochwirksames Kokosöl für Haare und Kopfhaut

MCTs beschützen dein Haar vor Schädigungen, die durch freie Radikale ausgelöst werden. Einer der wichtigsten Bestandteile des Kokosöls ist die Laurinsäure. Die Mikroflora der Kopfhaut und die Fettsäure interagieren miteinander, wodurch sich Monolaurin bildet.

Monolaurin verfügt über sehr gute antibakterielle Eigenschaften. Pilze werden abgetötet und infektiöse Erreger abgewehrt.

Die als natürliche Antioxidantien wirkenden MTCs und die hervorragend gegen den Befall von Candida und anderen unerwünschten Kulturen schützende Laurinsäure, bzw. das sich hieraus bildende Monolaurin, liefern ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis in Sachen Haarpflege.

Wenn du Kokosöl zur Pflege deiner Haare verwendest, wirst du schon bald feststellen, dass deine Kopfhaut sich positiv verändert. Deine Haare lassen sich leicht frisieren und erhalten einen natürlichen Glanz. Haare und Haut sehen nicht nur gesund aus, sie sind es auch.

Kokosöl für Haare – Anwendung

Das handelsübliche Kokosöl für Haare hat eine etwas festere Konsistenz. Daher spricht man auch oft von Kokosfett. Für die Anwendung von Kokosfett auf dem Haar nimmst du einen Esslöffel zur Hilfe.

Teile die gewünschte Portion ab und gebe diese auf deine Hand. Durch die Körperwärme verflüssigt sich das Fett. Trage das Kokosöl nun auf dem trockenen Haar auf. Mit leichten, massierenden Bewegungen sorgst du dafür, dass sich das Kokosöl gut im Haar verteilt.

Auch auf die Kopfhaut kannst du das Kokosfett auftragen. Eine Massage bewirkt nicht nur eine gute, wohltuende Durchblutung, sondern bewirkt, dass die Nährstoffe des Kokosöls noch effizienter arbeiten können. Die Einwirkungszeit sollte zwei Stunden betragen. Es empfiehlt sich daher eine Anwendung über Nacht.

Die verlängerte Dauer der Behandlung wirkt sich eher positiv aus. Gleichzeitig ersparst du dir unnötige Wartezeiten, die du besser für andere Dinge verwenden kannst. Wasche  das Kokosöl für die Haare nach zwei Stunden einfach aus, oder aber am nächsten Morgen. Anschließend wäscht du deine Haare wie gewohnt.

Achte darauf, dass du ein basisches Shampoo verwendest. Wenn du das Kokosöl nicht nur auf die Längen & Spitzen, sondern auch in die Kopfhaut einmassiert hast, kann es notwendig werden, einmal öfter die Haare zu waschen.

Hier habe ich noch ein Video für dich eingebunden, in dem du nochmals 10 Beauty-Tipps zum Kokosöl bekommst:

Eine Kokosöl Haarkur selber machen

Für die besondere Pflege kannst du auch einfach und schnell eine Kokosöl Haarkur selber machen. Gönne dir doch beispielsweise einmal eine Splisskur für deine Haare!

Du benötigst dazu:

  • einen Becher Sahne
  • eine halbe Zitrone
  • drei Esslöffel Kokosfett

Presse zunächst die Zitrone aus und gebe den Saft in ein hohes Gefäß. Nun erhitzt du das Kokosfett bei geringer Temperatur in einem Wasserbad, bis es flüssig ist. Gebe das Kokosöl zu dem Zitronensaft und füge auch die Sahne hinzu.

Mit einem Handmixer wird die Mischung nun gleichmäßig verrührt, bis sich eine leicht cremige bis flüssige Konsistenz ergibt. Mit diesen wenigen, simplen Schritten kannst du also eine wirksame und pflegende Kokosöl Haarkur selber machen.

Die Anwendung ist ebenso einfach wie die Herstellung. Reinige deine Haare wie gewohnt und verwende die Kokosöl Haarkur auf handtuchtrockenem Haar. Trage die Mischung gleichmäßig auf und massiere sie leicht ein.

Anschließend wickelst du eine Frischhaltefolie um deinen Kopf und gebe dann ein Handtuch darum. Lasse  die Kokosöl Haarkur ca. 30 Minuten einwirken, bevor du die „Kopfsauna“ wieder entfernst.

Nun musst du nur noch das Kokosfett gründlich ausspülen und die Haare trocknen. Du wirst von dem seidigen Glanz deiner Haare überrascht sein.

Selbstverständlich gibt es viele weitere Rezepte, um eine Haarkur selber zu machen. Auch ein Shampoo mit Kokosöl kannst du selbst herstellen. Ebenso eine antibakterielle Spülung oder eine Haarmaske. Probiere es einfach aus. Traue dir auch zu, selbst damit zu experimentieren!

Natur ist Trumpf

Kräuterextrakte sind in herkömmlichen Haarpflegeprodukten meist eher nur dem Namen nach vorhanden. Die tatsächlich enthaltenen Wirkstoffe sind in der Regel in solch geringen Mengen dosiert, dass sie weitestgehend als unwirksam zu bezeichnen sind.

Eine Beimischung von Phosphaten, Ammonium-Salzen und anderen chemischen Stoffen, setzen die Wirksamkeit weiter herab, da die negativen Komponenten dieser Stoffe überwiegen.

Wer seine Haare mit einer idealen Pflege verwöhnen möchte, sollte daher eine einfache Faustregel berücksichtigen. Verwende für Haut und Haare stets nur Dinge, die man essen kann, sogenannte „essbare Kosmetik“.

Alle Stoffe, die du benutzt, gelangen über die Haut in deinen Körper. Mit dieser Grundregel sorgst du dafür, dass nur für den Organismus unschädliche Substanzen eindringen können.

In diesem Video gibt es noch einen weiteren Erfahrungsbericht über die Anwendung von Kokosöl für Haare. Viel Spaß beim Anschauen!

Kokosfett für Haare – ein „Wundermittel“?

Neben der Laurinsäure enthält Kokosfett weitere Fettsäuren, wie die Palminsäure und die Myristinsäure. Kalium, Eisen, Phosphor und Natrium sind wichtige Mineralstoffe, die ebenso Bestandteile von Kokosöl sind.

Kokosöl fördert ein schnelleres Haarwachstum und die Regeneration trockener und spröder Haare. Das Öl ummantelt jedes einzelne Haar und verhindert den Feuchtigkeitsverlust.

Aufgerautes, stumpfes, oder mattes Haar gehört, dank der Wirkung von Kokosfett auf die Haare, dauerhaft der Vergangenheit an. Das natürliche Kokosöl liefert wichtige Nährstoffe für Haut und Haare, die beides gegen oxidative Belastungen widerstandsfähiger macht.