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Ölziehen mit Kokosöl: Natürliche Mundhygiene und Zahnpflege

Ölziehen mit Kokosöl - gesund im MundKokosöl für die Zähne zu verwenden, ist eine uralte und preiswerte Methode, um das Zahnfleisch gesund zu pflegen und den Mundraum rein zu erhalten.

Die Zähne werden schonend aufgehellt und sogar Erkältungen, Halsschmerzen und Nebenhöhlenentzündungen kann durch die aryuvedische Methode des Ölziehens wirksam vorgebeugt werden.

Mehr als täglich 20 Minuten Zeit und etwas Routine brauchst Du dafür nicht. Dabei ist Kokosöl ein Allrounder: Wenn Du auf industriell hergestellte Zahnpasta und Mundwasser verzichten möchte, kannst Du auch komplett auf Zahnpflege mit Kokosöl umstellen.

Kokosöl für die Zähne: Entzündungshemmend und antibakteriell

Tägliches Ziehen von Öl kann bei regelmäßiger Anwendung den Körper regelrecht entgiften. Du solltest einen Teelöffel Kokosöl morgens, auf nüchternen Magen, in den Mund nehmen und zunächst langsam hin und her bewegen. Das Kokosöl wird schnell flüssig und mischt sich mit Speichel.

Jetzt kannst Du Deine Zahnzwischenräume und Zahntaschen gut spülen und reinigen. Auch da, wo die Zahnbürste nicht hinkommt, entfaltet das Kokosöl seine antibakterielle Wirkung: Gifte werden aus den Schleimhäuten gespült und abgetötet.

So wird der Mundraum auf natürliche Weise gereinigt und frisch erhalten. Sogar Toxine, die den Zahnschmelz angreifen, werden sant entfernt. Dabei musst Du Dich nicht permanent auf das Ölziehen konzentrieren: Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die 20 Minuten wie im Flug vergehen, wenn ich nebenbei das Bad putze, Geschirr abwasche oder meine Mails checke.

Krankes Zahnfleisch natürlich regenerieren

Viele Menschen leiden unter Zahnfleischbluten, in manchen Fällen lockern sich die Zähne sogar. Solche Probleme können mit Kokosöl für die Zähne komplett behoben werden.

Für ein gutes Kokosöl musst Du nicht viel investieren: Einen kleinen Tiegel mit 250 Gramm kannst Du für weniger als vier Euro in der Drogerie, im Reformhaus und auch in gut sortierten Supermärkten erstehen.

Ölziehen entfernt Zahnbeläge zuverlässig, nach dem Spülen hast Du ein Mundgefühl wie nach einer professionellen Zahnreinigung, jeden Tag aufs Neue. Um Deine Zähne aufzuhellen, kannst Du auf teure Produkte, die meist gefährliche Schleifpartikel enthalten, verzichten.

Obwohl die positive Wirkung des Ölziehens nicht wissenschaftlich erwiesen ist, hat mein Zahnarzt die Veränderung im Mundraum deutlich bemerkt: Null Zahnstein, keine Beläge, großes Lob für ein gesundes Zahnfleisch, auch in den so heiklen Zahnzwischenräumen.

Bei regelmäßigem Ziehen mit Kokosöl darfst Du sogar auf Zahnseide komplett verzichten. Studien zur Wirkung von Ölziehen wurden ebenfalls veröffentlicht – beispielsweise von Abhinav Singh und Bharathi Purohit. Die Studie, die einen Zusammenhang zwischen Ziehen von Öl und Zahngesundheit herstellt, findet sich im Journal of Ayurveda and Integrative Medicine, April bis Juni 2011.

20 Minuten für verblüffende Erfolge

Normales Zähneputzen dauert meist nur zwei Minuten und ist deshalb nicht ausreichend, um alle schlechten Bakterien zuverlässig aus dem Mundraum zu transportieren. Deshalb dauert die Kur mit Kokosöl 20 Minuten, die auch eingehalten werden sollten. Falls es Dir schwer fällt, mit einem ganzen Teelöffel Kokosöl zu starten, kannst Du zu Beginn auch einen halben Teelöffel nehmen.

Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die Konsequenz. Auf nüchternen Magen ist das Ölziehen besonders wirksam, da sich Dein Stoffwechsel so nicht parallel aufs Verdauen konzentrieren muss. Falls Du Medikamente auf nüchternen Magen nehmen musst, solltest Du diese aber natürlich zuerst einnehmen.

Wichtig: Vor dem Ölziehen solltest Du Deine Zunge mit einem Zungenschaber reinigen – so löst Du Schmutz und tiefsitzende Bakterien bereits vor der Ölkur.

Während des Spülens musst Du das Öl nicht permanent hin und her bewegen oder durch die Zähne ziehen: Du kannst es auch mehrmals für einige Sekunden ruhen lassen.

Sind die 20 Minuten abgelaufen, spuckst Du das Kokosöl am Besten in ein Tuch und entsorgst es mit dem Hausmüll: Der Inhalt steckt schließlich voller Giftstoffe aus Deinem Körper, die im Abwasser nichts zu suchen haben. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass von dem Kokosöl während des Ölziehens nichts geschluckt wird.

Nach der Kur spülst Du Deinen Mund mit klarem Wasser einige Male gründlich aus. Unbedingt musst Du danach Deine Zähne putzen, damit auch letzte angelöste Bakterien restlos abtransportiert werden. Jetzt steht einem leckeren Frühstück nichts mehr im Weg.

Zahnpasta und Mundwasser aus Kokosöl: Schmeckt und wirkt

Du kannst Deine Zähne nach dem Ölziehen mit herkömmlicher Zahnpasta putzen – oder Kokosöl für die Reinigung verwenden. Eine natürliche Zahnpasta kannst Du dabei ganz einfach selbst herstellen: Dazu vermischst Du Kokosöl mit Kamillenblüten und füllst die Mischung in einen Tiegel.

Die Mischung erhärtet sich und Du kannst mit Hilfe eines Teelöffels oder eines Wattestäbchens ganz einfach eine Portion auf Deine Zahnbürste geben. Die Kamillenblüten unterstützen die antibakteriellen und heilenden Wirkstoffe des Kokosöls und verleihen der Zahnpasta einen milden, angenehmen Geschmack.

Mit einem guten, selbst hergestellten Mundwasser kannst Du Deine Zahnhygiene zusätzlich unterstützen:

Du brauchst dafür 500 ml lauwarmes Wasser, 40 g Birkenzucker aus der Apotheke, 5 Teelöffel Kokosöl, 2 Teelöffel Natron, 10 Tropfen Pfefferminzöl und eine leere Flasche aus Glas. Die Mischung solltest Du vor jeder Anwendung gut durchschütteln, da sich Feststoffe am Flaschenboden absetzen.

Ein solches Kokosöl-Mundwasser wirkt genauso gut wie ein gekauftes Produkt – aber hier kannst Du sicher sein, dass nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

Kokosöl für die Zähne ist übrigens ein echter Alleskönner: Was für den Mundraum gesund ist, wirkt auch auf anderen Ebenen. Du kannst Kokosöl prima zur Hautpflege oder als After Shave verwenden – und natürlich damit kochen und backen.

Gesund im Mund gilt für alle

Die gesunde Kur für die Zähne kann übrigens schon von Kindern erlernt werden: Gerade Schulkinder haben oft mit Karies und lästigen Erkältungen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Ziehen von Kokosöl das Zähneputzen niemals ersetzt, sondern immer nur ergänzt. Probier die Methode mit Kokosöl einfach einmal aus – und freu Dich auf Deinen nächsten Zahnarztbesuch, der garantiert erfreulich ausfallen wird.

Mit Kokosöl gegen Pickel und Akne

Kokosöl gegen Pickel und AkneEs kursieren unzählige Aussagen von Betroffenen, dass Kokosöl gegen Pickel und auch gegen Akne sehr wirkungsvoll ist und damit eine wundervolle natürliche Gesichtspflege darstellt. In diesem Artikel möchten wir uns diesem Thema widmen und hinterfragen, warum Kokosöl (Kokosfett) für die Haut und Gesichtspflege so wirkungsvoll ist.

Unser Gesicht ist wohl die wichtigste und gleichzeitig empfindlichste Hautregion, die wir haben. Es ist die einzige Partie, die nie mit Kleidung bedeckt wird und so allen Umwelteinflüssen schutzlos ausgeliefert ist. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn ausgerechnet unser „Aushängeschild“ von Pickeln und Akne bedroht ist.

Bei vielen Menschen treten Pickel erstmals in der Pubertät auf. Die entzündlichen Stellen sind meist harmlos, sehen aber sehr unschön aus. Ganz anders ist dies bei Akne.

Hier handelt es sich um eine ernstzunehmende Krankheit, die im Gegensatz zu Pickeln nicht nur sporadisch in Erscheinung tritt, sondern zu einer lebensbegleitenden, oftmals schmerzhaften Sache werden kann.

Akne kann nicht nur sehr unangenehmen Juckreiz mit sich bringen, sondern die Haut nachhaltig zerstören, so dass es zur Bildung von Narben kommt.  Linderung auf natürliche Weise kann Kokosöl gegen Akne bringen. Das vielseitige Naturprodukt kann mit seinen antimikrobiellen Eigenschaften die Entzündungsherde eindämmen.

Laut der wissenschaftlichen Studie von „The antimicrobial activity of liposomal lauric acids against Propionibacterium acnes“ wirkt die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure sehr gut gegen Bakterien, die entzündliche Akne verursachen können.

Wissenschaftliche Hintergründe zum Kokosöl (Kokosfett)

Hochwertiges Kokosöl (Kokosfett) besteht zu ca. 60 Prozent aus der nicht nur im Internet hochgepriesenen Laurinsäure.

Laurinsäure, bekannt auch unter dem Namen MCT (steht für Medium-Chain Triglycerides),  ist eine mittelkettige Fettsäure, die unter anderem auch in der Muttermilch und zu geringen Anteilen auch in der Kuh- und Ziegenmilch vorkommt.

Ihre antiviralen, antimikrobiellen, antiprotozoalen und antifungiellen Eigenschaften sind wissenschaftlich nachgewiesen. Laurinsäure ist eine weiße, pulverartige Verbindung, die aus zwölf Kohlenstoffatomen besteht.

Mit Liposomen gegen Akne

Liposome bestehen aus einer doppelten Schicht Lipiden, die einen Hohlraum umschließen. Es handelt sich um kleine Membbrankügelchen, die eine wässrige Lösung enthalten können. Spricht man von Lipiden, so sind hier wasserunlösliche Stoffe gemeint, die aus einer langen Kohlenstoffkette bestehen. Lipide ist der Sammelbegriff für diese Hauptbestandteile einer Zellmembran. Zu den Lipiden zählen auch Fette und Fettsäuren.

Die neuesten Forschungsergebnisse basieren darauf, dass Wissenschaftler die Laurinsäure nicht im Inneren des Liposoms verankert, sondern sie in der Membran eingebaut haben. Die hierdurch entstehenden sogenannten „liposomal lauric acids“, die liposomale Laurinsäure, oder auch abgekürzt LipoLA, vereinigt sich mit den Zellmembranen der Bakterienzellen.

Durch die Zerstörung der Membranen werden die Bakterien abgetötet. Dies untermauert die Annahme, dass die LipoLA Moleküle gegen Propionibacterium acnes wirken.

Liposomen vereinigen sich mit den Schichten der Haut und erlauben es hierdurch, dass ihre inneren Wirkstoffe gezielt in die tieferen Regionen eindringen können. Sie verbessern darüber hinaus den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Liposome werden sowohl in Kosmetika, als auch Arzneimitteln verwendet.

Laurinsäure gegen Pickel

Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure ist ein milder Wirkstoff mit hervorragender Wirkung. Im Department of Nanoengineering der University of California in San Diego wird bereits seit einiger Zeit erforscht, wie sich Laurinsäure gegen Akne einsetzen lässt.

Kokosöl enthält diesen antibakteriellen Wirkstoff in einer hohen Konzentration. Aus bereits veröffentlichten Studien geht hervor, dass Laurinsäure die Akne-Bakterien Propionibacterium acnes erfolgreich abtötet. Nebenwirkungen fielen dabei weitaus weniger ins Gewicht, als bei den klassischen und etablierten Anti-Akne-Wirkstoffen Benzoylperoxid (BPO) oder Salicylsäure, die innerhalb weniger Stunden zahlreiche Hautirritationen auslösten.

Die von den Wissenschaftlern ebenfalls untersuchten Fettsäuren Palmitinsäure und Ölsäure konnten eine wesentlich geringere Effizienz im Kampf gegen Akne erbringen. Laurinsäure tötet 15-mal mehr Bakterien ab, Schwellungen gehen zurück und Entzündungsreaktionen werden gemildert.

Eine Behandlung mit Kokosöl hat keinerlei negative Begleiterscheinungen auf das empfindliche Gewebe der Haut. Die Talgdrüsenzellen werden durch Kokosöl nicht angegriffen.

Kokosöl gegen Pickel

Kokosöl verfügt über hervorragende Eigenschaften, um Pickeln und Akne entgegenzuwirken. Behandeln Sie mit Kokosöl Pickel und Akne Herde, indem Sie sie direkt mit dem Kokosfett einreiben. Achten Sie darauf, dass Sie sich zuvor die Hände gründlich gewaschen haben.

Am wirkungsvollsten wäre es natürlich, die Hände vorher zu desinfizieren, damit die entzündeten Stellen nicht noch durch weitere schädliche Substanzen belastet werden.

Kokosöl Gesichtsmaske selber machen

Eine Kokosöl Maske hilft nicht nur bei Pickeln bzw. unreiner Haut. Mit einfachen Mitteln können Sie eine Kokosöl Gesichtsmaske selber machen, die den Feuchtigkeitshaushalt der Haut reguliert. Sie beugt nicht nur Pickeln vor, sondern lindert auch die Entzündungen bereits befallener Stellen.

Neben Kokosöl benötigen Sie lediglich etwas Zucker, etwas Mandelöl und falls Sie eine zusätzliche Duftnote wünschen etwas ätherisches Öl. Vermischen Sie die Zutaten, bis eine cremige Masse entsteht. Tragen Sie diese dann für ca. 15 Minuten auf der Haut auf. Sie können die Mischung auch sanft als Kokosöl Peeling in die Haut einmassieren.

Folgendes Video liefert Ihnen noch weitere Ideen, wie Sie Ihr (Körper) Peeling selber machen können.

Nach der Einwirkzeit waschen Sie die Kokosöl Maske mit lauwarmem Wasser ab. Sie werden sich herrlich erfrischt fühlen und Ihre Haut wird sich samtweich anfühlen. Wenn Sie den Zucker durch Salz ersetzen, wird die Haut mit zusätzlichen Mineralstoffen versorgt. So einfach können Sie ein wertvolles Kokosöl Peeling selber machen, aber setzen Sie Kokosöl nicht nur gegen Pickel und unreine Haut ein!

Kokosöl ist eine ausgezeichnete natürliche und sehr wertvolle Gesichtspflege, die man sich ruhig etwas öfter gönnen darf. Auch wenn Sie es geschafft haben, Ihre Pickel mit Kokosöl erfolgreich zu verdammen, werden Sie sich die wohltuende und entspannende Wirkung von Kokosöl nicht mehr entgehen lassen wollen.

Mit Kokosöl sorgen Sie für ein gesundes und gepflegtes Aussehen, fühlen sich jünger und dynamischer. Denken Sie daran, jede positive Veränderung des Körpers wirkt sich auch auf das gesamte Lebensgefühl aus.

Neben der Haut- und Gesichtspflege ist Kokosöl für die Haare sehr pflegend und wirklungsvoll. Auch hierfür können Sie bspw. eine Haarkur selber machen oder eine Haarmaske und Ihrem Haar etwas richtig GUTES tun.

Nicht nur gegen Pickel und Akne – Kokosöl als Gesichtspflege

Kokosöl ist nicht nur bei Pickeln und Akne ein wirksames Mittel. Das native Kokosfett eignet sich auch sehr gut zur Behandlung von Pigmentstörungen. Pigmentstörungen, das können zum Beispiel Altersflecken sein. Sie werden blasser durch eine Behandlung mit Kokosöl und können nach einiger Zeit sogar völlig verschwinden.

Auch gegen Augenringe erweist sich Kokosöl als Geheimwaffe. Die durch Ablagerungen oder Veränderungen der Blutgefäße entstandenen Schatten, werden durch Kokosöl deutlich gemindert.

Kokosöl ist zudem eine hochwirksame Pflege für die Wimpern und auch bei Herpes lassen sich ausgezeichnete Resultate erzielen.

Kokosöl ist ein wahrer Segen für die Haut. Es sorgt nicht nur dafür, dass sich die Haut samtig weich, geschmeidig und straff anfühlt, sondern trägt auch in erheblichem Maß zur Haut-Gesundheit bei. Mit Kokosöl können Sie also nicht nur gegen Pickel einen erfolgreichen Kampf führen. Das Wundermittel der Natur lässt das optische Erscheinungsbild der Haut ungeahnt strahlen.

Kokosöl für die Haut

Kokosöl - Hautpflege Tipps

Lange Zeit galt Kokosöl als wenig gesund. Gesättigte Fettsäuren waren verpönt. Wie wertvoll Kokosöl tatsächlich ist, wurde erst kürzlich wieder durch Studien aus der schulmedizinischen Forschung belegt.

Kokosöl ist nicht nur in der Küche ein kleines Multitalent. Kokosöl für die Haut ist für kosmetische und dermatologische Zwecke bestens geeignet.

Im Gegensatz zu so manchen im Handel erhältlichen Cremes und Lotionen ist das organische, kaltgepresste native Kokosöl frei von giftigen, oder gar krebserregenden chemischen Substanzen.

Selbst anerkannte Experten für Naturheilkunde sind von den positiven Wirkungen, die Kokosöl für die Haut hat, überzeugt.

Kokosöl – Haut- und Gesichtspflege Tipps

Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems. Sie produziert zu ihrem eigenen Schutz Talg, um schädliche Erreger abzuwehren. Kokosöl übernimmt eine ganz ähnliche Aufgabe wie der körpereigene Talg.

Natives Kokosöl zeichnet sich durch seine antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften aus. Durch seine milden Wirkstoffe ist es angenehm zur Haut und kann sogar bei Neurodermitis zur Linderung des juckenden Hautausschlags verwendet werden.

Aufgrund seiner antimykotischen Eigenschaften ist Kokosöl (Kokosfett) auch ein wirksames Mittel gegen Pilzinfektionen.

Kokosöl – Wirkung auf die Haut

Kokosöl regt die Neubildung von Kollagen an. Kollagen ist ein wichtiges Protein, um Falten zu vermindern. Mit seiner faserigen Struktur verbindet es das Gewebe und sorgt so für Elastizität und Spannkraft der Haut.

Durch die Anwendung von Kokosöl auf der Haut wird darüber hinaus Feuchtigkeit gespeichert. Statt die Regionen um Augen und Mund im wahrsten Sinn des Wortes „vertrocknen“ zu lassen, oder die dort entstehenden Falten zu kaschieren, ist es effizienter rechtzeitig vorzubeugen. Auch bereits bestehende Fältchen und verhärtete Konturen können mit Kokosöl regeneriert oder zumindest gemildert werden.

Kokosöl wirkt auch sehr gut bei kleinen Wunden. Der Heilungsprozess wird deutlich beschleunigt, wenn man Kokosöl auf die Wunde selbst oder die angrenzenden Regionen träufelt.

Es unterstützt unter anderem die Neubildung von Blutgefäßen und versorgt den Körper bei einer Absorbation mit dem Blut mit vielfältigen Nährstoffen. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren, die sogenannten MTCs, sind gut verdaulich und bilden beim Stoffwechsel im Gehirn Ketone, die dem gefürchteten Gedächtnisverlust und Alzheimer entgegenwirken.

Durch das Auftragen auf die Haut oder aber in gesteigertem Maß durch eine mit Kokosöl angereicherte Nahrungsaufnahme, wird die Produktion der Ketone angekurbelt.

Kokosöl für die Haut – Anwendungen

Ob Körperpeeling, Deodorant oder Zahnpasta mit Kokosöl, es gibt fast nichts, was man nicht mit Kokosfett herstellen könnte. Rund um Beauty und Wellness gibt es viele Produkte, die mit Kokosöl angereichert einfach ein bisschen gesünder sind. Kokosöl enthält zu einem sehr hohen Anteil die vielseitig gelobte Laurinsäure. Eine mittelkettige Fettsäure, der man eine wohltuende und die Gesundheit fördernde Wirkung zuschreibt.

Körperpeeling mit Kokosöl

Erstellen Sie Ihr eigenes Körperpeeling, indem Sie etwas Kokosöl mit Mandelöl mischen. Wenn Sie eine trockene Haut haben, dann sollten Sie etwas Zucker zugeben, haben Sie eher fettige Haut, sollten Sie statt des Zuckers Salz verwenden für den Peeling-Effekt.

Kokosöl als Hautpflege beim Stillen

Empfindliche Körperpartien reagieren sehr positiv auf eine Behandlung mit Kokosöl. Das pflegende Öl ist zum Beispiel auch ein Geheimtipp für stillende Mütter. Wenn man die Brustwarzen mit Kokosöl einreibt, werden sie nicht trocken oder rissig.

Dem Kleinkind schadet der Genuss von Kokosmilch nicht. Die in der Kokosmilch enthaltene Laurinsäure ist den mittelkettigen Fettsäuren, die in der Muttermilch vorkommen artverwandt. Verzehren stillende Mütter Kokosöl oder Kokosfett, so regt dies sogar die Milchproduktion an.

Kokosfett als Fußpflege

Wenn Sie unter trockenen oder rissigen Fersen leiden, hilft das Einmassieren von Kokosöl.

Auch bei verletzter oder sensibler Nagelhaut hat sich eine Behandlung mit Kokosöl bewährt. Kokosöl versorgt die Haut nicht nur mit sehr vielen Nährstoffen und Feuchtigkeit.

Kokosöl schafft ein Milieu, das Bakterien und Pilze nicht mögen. Entzündungen und Pilzerkrankungen wird der Nährboden entzogen, wodurch sich Kokosöl bei vielen Hautproblemen als ebenso wirksam wie angenehm erweist.

Kokosöl gegen Akne & Co

Ekzeme, Akne oder auch der Windelausschlag bei Babys können mit Kokosöl erfolgreich bekämpft werden. Kokosöl ist ein zuverlässiger Lieferant für Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und ist reizfrei.

Dank dieser Voraussetzungen eignet sich Kokosöl hervorragend als Ersatz für sehr viele herkömmliche Cremes und Salben.

Kokosöl als Hausmittel bei Schnittverletzungen und Schürfwunden

Auf Grund seiner antibakteriellen, antiviralen und fungiziden Wirkung schützt Kokosöl hochwirksam vor Infektionen. Daher ist es insbesondere bei kleineren, offenen Wunden ein nützlicher Helfer.

Ganz nebenbei unterstützt Kokosöl auch noch den Heilungsverlauf und wirkt einer Narbenbildung entgegen.

Kokosöl im Beautybereich

Kokosöl eignet sich unter anderem auch sehr gut zum Entfernen von Make up. Mit seinen sehr guten rückfettenden Eigenschaften werden trockene Hautpartien oder andere Hautirritationen erfolgreich verhindert.

Kokosöl stellt als Make-up-Entferner so manches handelsübliche Produkt in den Schatten, kommt es doch gänzlich ohne schädliche chemische Zusätze aus.

Lippenpflege mit Kokosöl

Die Haut der Lippen ist besonders zart und neigt sehr stark zum Austrocknen. Herkömmliche Lippenpflegeprodukte verschaffen oft nur für kurze Zeit Linderung und lassen sehr schnell den Wunsch entstehen, sie immer wieder und in immer kürzeren Abständen auftragen zu wollen.

Die Versorgung der Haut der Lippen mit Feuchtigkeit ist nicht ausreichend. Wir werden geradezu süchtig nach den kleinen Pflegestiften. Nicht so bei Kokosfett. Das natürliche Kokosöl sorgt für viele Stunden für schöne und gepflegte Lippen.

Sonnenschutz für die Haut mit Kokosöl

Kokosöl als Schutz vor der Sonne

Kokosöl riecht nicht nur besonders angenehm, sondern blockt auch ca. 20 Prozent der UV-Strahlen ab.

Es schützt vor freien Radikalen und bietet so einen präventiven Schutz vor Hautkrebs.

Hat man bei vielen Sun Blockern das Gefühl förmlich „verklebt“ zu sein, darf man sich bei Kokosöl darüber freuen, dass es die Poren nicht verstopft.

Es verleiht der Haut einen seidigen Schimmer und glättet die Struktur. Kokosöl ist frei von giftigen Chemikalien oder Metallpartikeln in Nanogröße, die in konventionellen Sonnenschutzmitteln sehr oft Verwendung finden.

Kokosöl gegen Insektenstiche

Dass Kokosöl gegen Zecken wirkt, wurde hinlänglich erforscht. Kokosöl hilft aber auch bei juckenden Insektenstichen.

Wenn Sie sich vor einem Spaziergang mit einer Mischung aus Kokosöl, Teebaumöl, Zitronenmelisse oder Pfefferminz einreiben, bleiben Sie von den lästigen Plagegeistern weitestgehend verschont.

Multitalent Kokosfett für die Haut

Kokosöl ist ein wahrer Segen für unsere Haut. Neben den bereits erwähnten Anwendungsmöglichkeiten kann man Kokosöl, auch als Deodorant, als Zahnpasta, als Kokosöl Haarkur oder Haarspülung, aber auch als wirksames Mittel gegen trockene Kopfhaut und Schuppen einsetzen.

Folgendes Video zeigt Ihnen, wie einfach Sie Kokosfett als Deo einsetzen können und warum Sie es tun sollten.

Selbstverständlich ist es auch in der Küche eine gefragte Essenz. Kokosöl ist nicht nur für die Haut, die Haare und die äußere Gesundheit förderlich. Mit seinen guten Qualitäten ist es auch für ein von Innen kommendes gesundes und behagliches Wohlfühlen verantwortlich.

Extrem vielseitig in seiner Wirkung, ist Kokosöl für die Haut, die Haare, eine ausgewogene Ernährung und gesundes Abnehmen von Vorteil.

Und auch im Tierreich kommt Kokosöl zur Anwendung. Seine vielseitigen Wirkungsweisen machen es zu einem natürlichen Mittel gegen Zecken, Flöhe und andere kleine Quälgeister, die unseren vierbeinigen Freunden so oft zusetzen. Kokosöl ist tatsächlich ein vielseitiger Alleskönner.

Mit Kokosöl abnehmen – geht das wirklich?

Abnehmen mit KokosölTräumst du auch davon, schnell und einfach ein paar Pfunde zu verlieren? Zugegeben, mit Kokosöl abnehmen klingt zunächst etwas unglaubwürdig, handelt es sich doch eindeutig um ein Fett.

Fett ist normalerweise genau das, was uns eigentlich die Speckröllchen auf die Hüften zaubert. Dass man mit Kokosöl abnehmen kann, ist allerdings nicht aus der Luft gegriffen.

Zahlreiche Versuchsreihen bestätigen – mit Kokosnussöl abnehmen ist machbar.

Wie funktioniert das Abnehmen mit Kokosöl?

Kokosöl verfügt über Eigenschaften, die es tatsächlich erlauben, durch den Genuss des wohlschmeckenden Öls abzunehmen. Kokosnussöl regt den Stoffwechsel an und wirkt wie eine Art Fatburner auf den Organismus.

Ersetzt man andere, in der Küche gebräuchliche Fette durch Kokosöl, kann man nicht nur einen möglichen Fettansatz verhindern, sondern sogar bereits bestehende Fettpölsterchen zum Schmelzen bringen.

Aber woran liegt das?

Kokosöl hat nämlich nicht nur deutlich weniger Kalorien als herkömmliches Öl – es hat auch einen sehr hohen Anteil an Laurinsäure. Dieser Säure werden eine Vielzahl positiver Wirkungen auf die Gesundheit zugeschrieben. Laurinsäure wirkt antibakteriell, verhindert Pilzbefall und beugt Entzündungen vor.

Es ist eine mittelkettige Fettsäure, die neben anderen kurzkettigen Verwandten zum Hauptbestandteil von Kokosöl gehört. Mit einem Anteil von bis zu 60% ist dieses Wundermittel verantwortlich für viele Vorzüge des Kokosöls.

Mittel- und kurzkettige Fettsäuren haben weniger Kalorien und werden direkt in der Leber verarbeitet, statt wie andere Fette im Verdauungstrakt umgewandelt zu werden und für Fetteinlagerungen an Bauch und Hüfte zu sorgen.

Interessante Studien zum Thema Abnehmen mit Kokosnussöl

Wie das Abnehmen mit Kokosöl funktioniert und ob diese These wirklich haltbar ist, wurde in einigen Versuchsreihen überprüft. Eine im International Journal of Obesity and related Metabolic Disorders erschienene Studie bestätigte, dass die bereits erwähnten mittelkettigen Fettsäuren, die im Kokosöl enthalten sind, die Fettverbrennung bei übergewichtigen Männern ankurbelte.

Die auch als Medium chain triglyceride, kurz MTC-Fette, bekannten Inhaltsstoffe des Kokosöls erhöhten den Energieverbrauch, indem sie für eine Mobilisation der Fette aus den Fettzellen sorgten.

Durch den erhöhten Grundumsatz wurde gleichzeitig die Speicherung der Fette verringert, was zu weniger Fettpartikeln in den Fettzellen führte. Der Vergleich mit Olivenöl, das vor allem langkettige Fettsäuren enthält, ergab, dass hier keine dieser Wirkungen erzielt werden konnte. Long chain triglyceride, oder auch LCT genannte Fettsäuren erbrachten bei sonst gleichen Bedingungen eine wesentlich geringere Gewichtsabnahme.

Mit Kokosöl abnehmen ist also tatsächlich möglich. Der positive Effekt ist nicht nur bei Übergewichtigen messbar, sondern auch bei Normalgewichtigen. Daher ist Kokosöl auch als vorbeugendes Mittel zu empfehlen, um für einen ausgewogenen Gewichtshaushalt zu sorgen.

Noch mehr interessante Ergebnisse

Eine weitere, im gleichen Journal veröffentlichte Studie ergab, dass sowohl die Fettverbrennung als auch der Energieverbrauch bei übergewichtigen Frauen durch Kokosöl gesteigert werden konnten.

In dieser Versuchsreihe wurde den Probandinnen über 27 Tage Fett verabreicht. Die Frauen bekamen ansonsten keine energiereduzierte Ernährung, sondern ein genau bemessenes Maß an Kalorien, das das Gewicht konstant halten sollte.

Das Resultat ergab auch hier, dass die Frauen, die Kokosöl zu sich genommen hatten, auch an Gewicht verloren haben. Als Fazit der Studien kamen die Forscher des Journal of Nutrition zu dem Schluss, dass MCTs ein mögliches Mittel zur Vorbeugung von Übergewicht sein könnten.

Positiv unterstützt werde dieser Effekt dadurch, dass die mittelkettigen Fettsäuren sättigend wirken und damit zusätzlich dazu beitragen, dass das Abnehmen, bzw. die Gewichtskontrolle leichter wird.

Kritische Gegenstimmen zum Abnehmen mit Kokosöl

Die Laurinsäure, die in großen Mengen in Kokosöl enthalten ist, hat sich mittlerweile als hochwirksames Mittel in einigen Bereichen durchgesetzt. Laurinsäure wird im Körper des Menschen zu Monolaurin umgewandelt und findet mehr und mehr Beachtung unter den Wissenschaftlern.

Neben der bereits erwähnten antibakteriellen Wirkung, soll die Laurinsäure einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem und den Cholesterinspiegel haben.

In Frage gestellt wird aber nach wie vor die These, dass Kokosöl, bzw. Laurinsäure auch schlank macht.

Kokosöl enthält zu 90 Prozent gesättigte Fettsäuren, die darüber hinaus nach Meinung von vielen Ernährungsexperten das Risiko für Fettstoffwechselstörungen erhöhen. Herz-Kreislauferkrankungen, ja sogar Blutkrebs sei als Folge zu befürchten. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung deklariert das Verhältnis der Fettsäuren im Kokosöl ebenfalls als bedenklich und empfiehlt Kokosfett nur in Maßen zu genießen.

Demgegenüber steht jedoch die Tatsache, dass bei den Völkern, die seit Jahrtausenden Kokosnüsse, Kokosmilch, Kokoswasser und Kokosnussöl verzehren, keine Probleme mit Herzinfarkten, Schlaganfällen, Diabetes oder Cholesterin kennen.

Die positiven Studienergebnisse, einhergehend mit der Tatsache, dass wohl niemand das Kokosöl Löffelweise in sich hineinschaufeln möchte, sollten die kritischen Stimmen jedoch relativieren. Niemand wird ernsthaft Geschichten erzählen, in denen ein Übergewichtiger abgenommen hat, weil er esslöffelweise Kokosöl in sich gestopft hat.

Jedes Übermaß rächt sich. So würde sich auch eine unkontrollierte Aufnahme von Kokosfett ins Gegenteil verkehren und stets zu einer Gewichtszunahme führen. Idealerweise nutzen Sie Kokosfett, um andere Fette zu ersetzen.

Mit Kokosöl abnehmen – der Geheimtipp der Stars

So mancher Star schwört mittlerweile auf das wohlschmeckende Kokosfett. Topmodell Miranda Kerr verkündete vor kurzem, dass sie sich einen Tag ohne Kokosöl nicht mehr vorstellen könne. Vier Teelöffel Kokosöl täglich, so lautet das Schönheitsrezept des Models. Sie verwendet das Öl als Kochzutat, über Salat oder rührt es einfach in eine Tasse grünen Tee.

Das vielseitige Öl ist aber nicht nur wegen seiner gewichtsreduzierenden Wirkung so beliebt bei Stars und Sternchen. Kokosöl eignet sich ebenfalls hervorragend zur Pflege von Haut und Haar. Durch die molekulare Struktur der Laurinsäure wird die Feuchtigkeit in Haut und Haar gespeichert und sorgt so für geschmeidiges und glänzendes Haar und eine ebene, zarte Haut. Mehr darüber erfährst du in diesem Artikel: Kokosöl für die Haare

Abnehmen mit Kokosöl leicht gemacht

Du weißt bereits, dass Kokosöl weniger Kalorien hat als andere Öle und dass es sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Die Zellen werden während der Verdauung angeregt. Die Körpertemperatur erhöht sich geringfügig und der Stoffwechsel wird stimuliert.

Dies führt zu einer erhöhten Verbrennung von Kalorien, die sich nun nicht mehr als Fettablagerungen einnisten können. Manche Studien sprechen von einer möglichen Gewichtsabnahme von bis zu einem Pfund pro Woche.

Ersetze daher einfach die bisher verwendeten Öle in deinem Speiseplan durch das hochwirksame Kokosöl. Wenn du dann noch auf eine kalorienarme Ernährung achtest, vielleicht noch ein bisschen Sport in deinen Alltag integrierst, dann wird Kokosöl deine Bemühungen abzunehmen positiv unterstützen.

Kokosöl schmeckt lecker, steigert die Energie und verbrennt Kalorien. Abnehmen mit Kokosöl ist also eine leckere Alternative.

Wissenswertes über Kokosöl

Eigentlich sollte man Kokosöl besser als Kokosfett bezeichnen. Das aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnene Fett, hat eine feste Konsistenz, die sich erst bei einer Temperatur von 20-25 Grad Celsius verflüssigt. Mit einem Rauchpunkt von 200 Grad Celsius ist Kokosöl hitzebeständig und eignet sich auch hervorragend zum Braten.

Achte darauf, dass es sich um kalt gepresstes, natives Kokosöl handelt. Raffinierte Öle verlieren leider ihre positive Wirkung.

Sehr beliebt ist in der Zwischenzeit auch das Kokoswasser. Kokoswasser ist das Wasser der grünen Kokosnuss, das isotonisch und entgiftend sein soll. Ebenso wie Kokosöl soll es sehr gut zum Abnehmen geeignet sein, glaubt man den Aussagen einiger Stars, die das mineralstoffreiche Wasser für sich entdeckt haben.

Das Kokoswasser ist keinesfalls mit der Kokosmilch zu verwechseln und gilt bei Ernährungsexperten lediglich als Alternative zu Mineralwasser.

Kokosöl gegen Zecken – Natürlicher Schutz für Mensch und Tier

Kokosfett gegen ZeckenHilft Kokosöl gegen Zecken? Was ist dran an den Ratschlägen zu diesem Thema?

Kokosöl gegen Zecken einzusetzen gilt bei vielen Menschen als Geheimtipp. Das vielseitig nutzbare Öl soll auch ein sehr wirksamer Schutz gegen Zecken bei Mensch und Tier sein.

Viele Tierhalter haben das biologische Kokosöl bereits für sich entdeckt und schwören auf seine guten Eigenschaften. Katze, Hund und Pferd bleiben nach einer Behandlung mit Kokosöl von den lästigen Plagegeistern verschont.

Aber auch bei Herrchen und Frauchen ist dieses natürliche Öl eine hervorragende Alternative zu den handelsüblichen Mitteln gegen Zecken. Kokosöl (Kokosfett) riecht gut und hält die unbeliebten und gefährlichen Sauger fern. Damit leistet das natürliche Kokosöl einen wirksamen Beitrag zur Vorsorge vor der gefürchteten Borreliose.

Borreliose – eine heimtückische Krankheit

Genaue Zahlen über die Höhe der jährlich neu infizierten Betroffenen liegen leider nicht vor. Je nach Quelle werden Angaben gemacht, die alarmierend sind. Jährlich werden mindestens 60.000 bis 160.000 Menschen mit dieser folgenreichen Erkrankung konfrontiert. Die Dunkelziffer dürfte allerdings um einiges höher liegen, da auf Grund der sehr unterschiedlichen Symptome nicht immer eine zutreffende Diagnose gefällt wird.

Man geht davon aus, dass etwa jede dritte Zecke mit Borrelien infiziert ist, jedoch kommt es nicht zwangsläufig zum Ausbruch einer Borreliose. Experten gehen sogar davon aus, dass der weitaus größte Teil der Borreliosen ausheilt, ohne Probleme zu bereiten. Kommt es aber zum Ausbruch der Krankheit, können die Folgen verheerend sein.

Manchmal können Jahre vergehen, bis den oft als Simulanten abgetanen Patienten die unerfreuliche Wahrheit mitgeteilt werden kann.

Wird die Borreliose dann erkannt, kann seitens der Schulmedizin nur durch Verabreichung von hochdosiertem Antibiotika über mehrere Wochen gegengesteuert werden. Aber auch erfolgreich therapierte Menschen fühlen sich zu einem sehr hohen Prozentsatz mit dauerhaften Folgen und Einschnitten in ihrer Lebensqualität konfrontiert.

In folgendem Video „Zecken-Alarm: Gefahr in Wald und Gärten“ siehst du neben der leidvollen Erfahrung eines Betroffenen auch, wie du eine Zecke richtig entfernst, wenn sich dann doch mal eine festgesaugt hat.

Der beste und einzige wirklich wirksame Schutz vor Borreliose liegt also in einer erfolgreichen Prävention.

Erfolgreicher Kampf mit Kokosöl gegen Zecken

Alljährlich, wenn die Temperaturen milder werden und unsere Lebensgeister durch wärmende Sonnenstrahlen neu geweckt werden, erwachen auch die Zecken aus ihrer Starre. Ein Biss der kleinen Spinnentiere kann sehr gefährlich sein. Neben der heimtückischen Borreliose ist auch eine Hirnhautentzündung als mögliche Folge zu befürchten.

Sicher hast auch du bereits einmal bei dir oder anderen eine Zecke entdecken müssen. Nicht immer kommt es zu Komplikationen, jedoch ist die Gefahr nicht zu unterschätzen.

Um sich erst gar nicht dem Risiko einer Folgeerkrankung auszusetzen, solltest du rechtzeitig daran denken,  dich erfolgreich zu schützen. Vielleicht kennst du bereits eines der klassischen Mittel der Pharmaindustrie. Viele synthetische Insektizide haben allerdings eines gemeinsam – unerfreuliche Nebenwirkungen.

Synthetische Insektenschutzmittel haben nicht nur einen meist unangenehmen, chemischen Geruch, sie sind auch oft Ursache für störende Begleiterscheinungen. Das können von leichteren Allergien bis hin zu Gehirnentzündungen und im schlimmsten Fall sogar erbgutverändernde Wirkungen sein.

Eine natürliche Alternative bietet das biologische Kokosöl, dass Zecken erfolgreich abwehrt, wie Studien inzwischen belegen.

Wie wirkt Kokosöl gegen Zecken?

Kokosöl enthält einen hohen Anteil einer mittelkettigen Fettsäure, der Laurinsäure. Laurinsäure entpuppt sich auf Grund ihrer molekularen Struktur in vielen Bereichen als kleines Wundermittel. So hat dieser Stoff unter anderem eine abschreckende Wirkung auf kleine Plagegeister, wie Zecken und andere lästige Insekten.

Die Laurinsäure gehört zu den Medium Chained Triclyceriden. Das sind gesättigte Fettsäuren, oder auch mittelkettige Triclyceride, kurz MCT genannt. Laurinsäure besitzt antimikrobielle Eigenschaften und ist daher ein wirksames Mittel gegen Pilze, Hefen und Bakterien.

Auch bei bestimmten Viren können gute Erfolge erzielt werden. Erste Untersuchungen in dieser Richtungen lieferten bereits in den 1960er Jahren entsprechende Ergebnisse. Viren werden durch die Laurinsäure erfolgreich eliminiert, indem sie deren Hüllmembran auflöst. In Therapien gegen Masern und Herpes erwies sich Laurinsäure als hoch effizient. Auch andere Virusinfektionen konnten erfolgreich bekämpft werden.

Die auf Zecken hochgradig abstoßende Wirkung der Laurinsäure macht das Multitalent auch in diesem Bereich zu einem nützlichen Helfer. Kokosöl enthält in seiner natürlichen Form bis zu 60 Prozent Laurinsäure. Andere Fette, wie zum Beispiel Butter, erreichen hier nur einen Wert von gerade einmal 5 Prozent.

Wichtig ist, dass das Kokosöl nicht industriell verarbeitet wurde. Achte beim Kauf stets darauf, dass du biologisches Kokosöl erhältst. Industriell hergestelltes Kokosöl wird in der Regel mit synthetischen Stoffen und Konservierungsmitteln versetzt und enthält daher einen weitaus geringeren Anteil der hochwirksamen Laurinsäure. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Effizienz des Zeckenschutzes aus.

Wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken

Bisher wurde die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken nicht hinlänglich erforscht. Im Gegensatz zu zahlreichen Studien, die sich mit synthetischen Wirkstoffen befassen, führt die natürliche Alternative ein Schattendasein. Insbesondere die Kombination von Kokosöl mit ebenfalls sehr wirksamen ätherischen Ölen, wie z.B. Citronella, bietet noch Raum für vielversprechende Zecken-Abwehr-Stoffe.

In bereits durchgeführten Studien stellte das biologische Kokosöl seine Fähigkeiten unter Beweis. Eine der Studien, die dich mit der Wirkung alternativer und natürlicher Mittel gegen Zecken befasst ist z.B. die ‚Tick repellents: Past, present, and future‘ von Brooke W. Bissinger und R. Michael Roe, aus dem Jahr 2009. Auch hier wird die abschreckende Wirkung von Kokosöl auf Zecken dokumentiert.

Die Wissenschaftler Hilker, Dautel und Kahl von der FU Berlin wiesen in speziell zu diesem Thema durchgeführten Labortests nach, dass von 100 Versuchs-Zecken bereits bei einer zehnprozentigen Laurinsäuren-Lösung zwischen 81 und 100 Prozent die Flucht ergriffen. Wurde die menschliche Haut mit dieser Lösung behandelt, ließen sich 88 Prozent der dort platzierten Zecken schnellstmöglich wieder fallen und mieden den ungastlichen Wirt für weitere sechs Stunden.

Dies dürfte ausreichend dokumentieren, wie hochwirksam Laurinsäure im Einsatz gegen Zecken ist. Die Schutzwirkung übertrifft die anderer Mittel um einiges. Insbesondere die Wirkungsdauer liegt deutlich über vergleichbaren Werten.

Die Anwendung von Kokosöl gegen Zecken beim Menschen

Idealerweise solltest du das Kokosöl (Kokosfett) gegen Zecken direkt vor deinem Ausflug in die Natur auftragen. Besonders die Weichteile, wie der Bauch oder die Achseln sind beliebte Ausflugsziele für Zecken. Aber auch die Beine erfreuen sich dank ihrer leichten Erreichbarkeit regen Zuspruchs. Nicht zu vergessen sind auch der Nacken und die Arme.

Kleidung bietet nur einen begrenzten Schutz gegen die Plagegeister, dennoch ist es vorteilhaft sich bei einem Wald- oder Wiesen-Spaziergang geeignet zu kleiden, um den Zecken möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Die Kokosöl-Anwendung unterscheidet sich nicht von der einer herkömmlichen Bodylotion. Das Kokosöl ist bei Zimmertemperatur etwas fester, also Kokosfett, wird aber sofort weich, wenn man es auf die Handfläche gibt.

Massiere das Kokosöl gegen Zecken an den brisanten Stellen ein und genieße den wohltuenden Duft. Kokosöl eignet sich nicht nur gegen Zecken, sondern ist auch im Alltag ein überaus angenehmes Pflegemittel für deine Haut. Auch Kokosöl für die Haare ist längst kein Geheimtipp mehr.

Es empfiehlt sich trotz aller Vorkehrungen zum Schutz vor Zeckenbissen den Körper nach einem Spaziergang nach möglichen befallenen Stellen abzusuchen. Hat sich doch einmal eine Zecke eingenistet, so solltest du diese keinesfalls mit einem Öl oder Kokosöl gegen die Zecken beträufeln. Entferne die Zecke in trockenem Zustand mit Hilfe einer Zeckenzange oder einer spitzen Pinzette, wie im Video weiter oben gesehen. Vorsichtshalber solltest du die Stelle beobachten und evtl. auch einen Arzt konsultieren.

Die Anwendung von Kokosöl gegen Zecken bei Tieren

Um Kokosöl gegen Zecken bei Tieren einzusetzen, solltest du den Kopf, die Ohren, den Nacken, den Bauch und den Rücken sorgfältig mit dem Öl einreiben.

Verreibe dazu etwas Kokosöl in der Hand und streiche dann eine kleine Menge des Öls über das Fell. Am besten tust du dies kurz vor einem Spaziergang, damit sich Katze oder Hund nicht ausgiebig der Beseitigung des wohlschmeckenden Öls widmen können. Zunächst schimmert das Fell etwas fettig, was sich aber nach einigen Stunden wieder reguliert.

Du solltest die Kokosöl Anwendung einige Tage hintereinander wiederholen. Eine Behandlung pro Tag ist dabei ausreichend. Nach ein bis zwei Wochen genügt es, das Tier nur noch einmal innerhalb einiger Tage mit dem Öl zu massieren.

Kokosöl ist ein gut verträgliches Mittel um dem Zecken-Befall bei Tieren vorzubeugen, während die im Handel befindlichen Insektenschutzmittel meist hochgiftige Pestizide sind, die für das Wohl des Tieres eher abträglich sein können.

Entzündungen der Haut, Juckreiz, sowie Probleme mit dem Magen-Darmtrakt sind keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass Flöhe und Zecken zunehmend resistent gegen die sogenannten Spot-on-Produkte sind.

Auch die beliebten Insektenschutz-Halsbänder bieten nur noch hinlänglich Schutz. Das Tier wird Belastungsstoffen ausgesetzt, ohne dass diese zuverlässige Wirksamkeit zeigen.

Kokosöl gegen Zecken ist ein biologisches Produkt, das darüber hinaus sehr lecker schmeckt. Es besteht also eher die Gefahr, dass das Tier sich über das Öl hermacht und sein Fell mehr als gewöhnlich abschleckt.

Diesen Effekt hat aber auch eine positive Seite, denn Kokosöl hilft nicht nur gegen Zecken, sondern eignet sich auch zur Prophylaxe gegen Wurmbefall. Mische einen Esslöffel Kokosöl mit einer geriebenen Karotte und gemahlenen Kürbiskernen und verabreiche die köstliche Mischung einmal täglich über mehrere Wochen.

Kokosöl ist für die äußerliche Anwendung ebenso zu empfehlen wie für die innere, hat keine schädlichen Nebenwirkungen, dafür aber jede Menge positive Eigenschaften für Mensch und Tier.

Quellen:

http://www.greenderella.com/animals/your-dog-will-love-this-all-natural-tip-against-flees-and-ticks
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048357509001412