Lisa Jauch

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Lisa Jauch befasst sich seit vielen Jahren mit Themen rund um die Gesundheit und eine bessere Lebensqualität. Dabei nehmen Superfoods, eine gesunde Ernährung und natürliche Hausmittel einen sehr hohen Stellenwert ein. Auf Kokosöl.eu gibt sie ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz weiter. Disclaimer: Alle Artikel sind gut recherchiert und nach bestem Wissen geschrieben, ersetzen jedoch NICHT den Besuch und die Konsultation eines Arztes.

Mit Kokosöl abnehmen – geht das wirklich?

Abnehmen mit KokosölTräumst du auch davon, schnell und einfach ein paar Pfunde zu verlieren? Zugegeben, mit Kokosöl abnehmen klingt zunächst etwas unglaubwürdig, handelt es sich doch eindeutig um ein Fett.

Fett ist normalerweise genau das, was uns eigentlich die Speckröllchen auf die Hüften zaubert. Dass man mit Kokosöl abnehmen kann, ist allerdings nicht aus der Luft gegriffen.

Zahlreiche Versuchsreihen bestätigen – mit Kokosnussöl abnehmen ist machbar.

Wie funktioniert das Abnehmen mit Kokosöl?

Kokosöl verfügt über Eigenschaften, die es tatsächlich erlauben, durch den Genuss des wohlschmeckenden Öls abzunehmen. Kokosnussöl regt den Stoffwechsel an und wirkt wie eine Art Fatburner auf den Organismus.

Ersetzt man andere, in der Küche gebräuchliche Fette durch Kokosöl, kann man nicht nur einen möglichen Fettansatz verhindern, sondern sogar bereits bestehende Fettpölsterchen zum Schmelzen bringen.

Aber woran liegt das?

Kokosöl hat nämlich nicht nur deutlich weniger Kalorien als herkömmliches Öl – es hat auch einen sehr hohen Anteil an Laurinsäure. Dieser Säure werden eine Vielzahl positiver Wirkungen auf die Gesundheit zugeschrieben. Laurinsäure wirkt antibakteriell, verhindert Pilzbefall und beugt Entzündungen vor.

Es ist eine mittelkettige Fettsäure, die neben anderen kurzkettigen Verwandten zum Hauptbestandteil von Kokosöl gehört. Mit einem Anteil von bis zu 60% ist dieses Wundermittel verantwortlich für viele Vorzüge des Kokosöls.

Mittel- und kurzkettige Fettsäuren haben weniger Kalorien und werden direkt in der Leber verarbeitet, statt wie andere Fette im Verdauungstrakt umgewandelt zu werden und für Fetteinlagerungen an Bauch und Hüfte zu sorgen.

Interessante Studien zum Thema Abnehmen mit Kokosnussöl

Wie das Abnehmen mit Kokosöl funktioniert und ob diese These wirklich haltbar ist, wurde in einigen Versuchsreihen überprüft. Eine im International Journal of Obesity and related Metabolic Disorders erschienene Studie bestätigte, dass die bereits erwähnten mittelkettigen Fettsäuren, die im Kokosöl enthalten sind, die Fettverbrennung bei übergewichtigen Männern ankurbelte.

Die auch als Medium chain triglyceride, kurz MTC-Fette, bekannten Inhaltsstoffe des Kokosöls erhöhten den Energieverbrauch, indem sie für eine Mobilisation der Fette aus den Fettzellen sorgten.

Durch den erhöhten Grundumsatz wurde gleichzeitig die Speicherung der Fette verringert, was zu weniger Fettpartikeln in den Fettzellen führte. Der Vergleich mit Olivenöl, das vor allem langkettige Fettsäuren enthält, ergab, dass hier keine dieser Wirkungen erzielt werden konnte. Long chain triglyceride, oder auch LCT genannte Fettsäuren erbrachten bei sonst gleichen Bedingungen eine wesentlich geringere Gewichtsabnahme.

Mit Kokosöl abnehmen ist also tatsächlich möglich. Der positive Effekt ist nicht nur bei Übergewichtigen messbar, sondern auch bei Normalgewichtigen. Daher ist Kokosöl auch als vorbeugendes Mittel zu empfehlen, um für einen ausgewogenen Gewichtshaushalt zu sorgen.

Noch mehr interessante Ergebnisse

Eine weitere, im gleichen Journal veröffentlichte Studie ergab, dass sowohl die Fettverbrennung als auch der Energieverbrauch bei übergewichtigen Frauen durch Kokosöl gesteigert werden konnten.

In dieser Versuchsreihe wurde den Probandinnen über 27 Tage Fett verabreicht. Die Frauen bekamen ansonsten keine energiereduzierte Ernährung, sondern ein genau bemessenes Maß an Kalorien, das das Gewicht konstant halten sollte.

Das Resultat ergab auch hier, dass die Frauen, die Kokosöl zu sich genommen hatten, auch an Gewicht verloren haben. Als Fazit der Studien kamen die Forscher des Journal of Nutrition zu dem Schluss, dass MCTs ein mögliches Mittel zur Vorbeugung von Übergewicht sein könnten.

Positiv unterstützt werde dieser Effekt dadurch, dass die mittelkettigen Fettsäuren sättigend wirken und damit zusätzlich dazu beitragen, dass das Abnehmen, bzw. die Gewichtskontrolle leichter wird.

Kritische Gegenstimmen zum Abnehmen mit Kokosöl

Die Laurinsäure, die in großen Mengen in Kokosöl enthalten ist, hat sich mittlerweile als hochwirksames Mittel in einigen Bereichen durchgesetzt. Laurinsäure wird im Körper des Menschen zu Monolaurin umgewandelt und findet mehr und mehr Beachtung unter den Wissenschaftlern.

Neben der bereits erwähnten antibakteriellen Wirkung, soll die Laurinsäure einen positiven Einfluss auf das Herzkreislaufsystem und den Cholesterinspiegel haben.

In Frage gestellt wird aber nach wie vor die These, dass Kokosöl, bzw. Laurinsäure auch schlank macht.

Kokosöl enthält zu 90 Prozent gesättigte Fettsäuren, die darüber hinaus nach Meinung von vielen Ernährungsexperten das Risiko für Fettstoffwechselstörungen erhöhen. Herz-Kreislauferkrankungen, ja sogar Blutkrebs sei als Folge zu befürchten. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung deklariert das Verhältnis der Fettsäuren im Kokosöl ebenfalls als bedenklich und empfiehlt Kokosfett nur in Maßen zu genießen.

Demgegenüber steht jedoch die Tatsache, dass bei den Völkern, die seit Jahrtausenden Kokosnüsse, Kokosmilch, Kokoswasser und Kokosnussöl verzehren, keine Probleme mit Herzinfarkten, Schlaganfällen, Diabetes oder Cholesterin kennen.

Die positiven Studienergebnisse, einhergehend mit der Tatsache, dass wohl niemand das Kokosöl Löffelweise in sich hineinschaufeln möchte, sollten die kritischen Stimmen jedoch relativieren. Niemand wird ernsthaft Geschichten erzählen, in denen ein Übergewichtiger abgenommen hat, weil er esslöffelweise Kokosöl in sich gestopft hat.

Jedes Übermaß rächt sich. So würde sich auch eine unkontrollierte Aufnahme von Kokosfett ins Gegenteil verkehren und stets zu einer Gewichtszunahme führen. Idealerweise nutzen Sie Kokosfett, um andere Fette zu ersetzen.

Mit Kokosöl abnehmen – der Geheimtipp der Stars

So mancher Star schwört mittlerweile auf das wohlschmeckende Kokosfett. Topmodell Miranda Kerr verkündete vor kurzem, dass sie sich einen Tag ohne Kokosöl nicht mehr vorstellen könne. Vier Teelöffel Kokosöl täglich, so lautet das Schönheitsrezept des Models. Sie verwendet das Öl als Kochzutat, über Salat oder rührt es einfach in eine Tasse grünen Tee.

Das vielseitige Öl ist aber nicht nur wegen seiner gewichtsreduzierenden Wirkung so beliebt bei Stars und Sternchen. Kokosöl eignet sich ebenfalls hervorragend zur Pflege von Haut und Haar. Durch die molekulare Struktur der Laurinsäure wird die Feuchtigkeit in Haut und Haar gespeichert und sorgt so für geschmeidiges und glänzendes Haar und eine ebene, zarte Haut. Mehr darüber erfährst du in diesem Artikel: Kokosöl für die Haare

Abnehmen mit Kokosöl leicht gemacht

Du weißt bereits, dass Kokosöl weniger Kalorien hat als andere Öle und dass es sich positiv auf den Stoffwechsel auswirkt. Die Zellen werden während der Verdauung angeregt. Die Körpertemperatur erhöht sich geringfügig und der Stoffwechsel wird stimuliert.

Dies führt zu einer erhöhten Verbrennung von Kalorien, die sich nun nicht mehr als Fettablagerungen einnisten können. Manche Studien sprechen von einer möglichen Gewichtsabnahme von bis zu einem Pfund pro Woche.

Ersetze daher einfach die bisher verwendeten Öle in deinem Speiseplan durch das hochwirksame Kokosöl. Wenn du dann noch auf eine kalorienarme Ernährung achtest, vielleicht noch ein bisschen Sport in deinen Alltag integrierst, dann wird Kokosöl deine Bemühungen abzunehmen positiv unterstützen.

Kokosöl schmeckt lecker, steigert die Energie und verbrennt Kalorien. Abnehmen mit Kokosöl ist also eine leckere Alternative.

Wissenswertes über Kokosöl

Eigentlich sollte man Kokosöl besser als Kokosfett bezeichnen. Das aus dem Fruchtfleisch der Kokosnuss gewonnene Fett, hat eine feste Konsistenz, die sich erst bei einer Temperatur von 20-25 Grad Celsius verflüssigt. Mit einem Rauchpunkt von 200 Grad Celsius ist Kokosöl hitzebeständig und eignet sich auch hervorragend zum Braten.

Achte darauf, dass es sich um kalt gepresstes, natives Kokosöl handelt. Raffinierte Öle verlieren leider ihre positive Wirkung.

Sehr beliebt ist in der Zwischenzeit auch das Kokoswasser. Kokoswasser ist das Wasser der grünen Kokosnuss, das isotonisch und entgiftend sein soll. Ebenso wie Kokosöl soll es sehr gut zum Abnehmen geeignet sein, glaubt man den Aussagen einiger Stars, die das mineralstoffreiche Wasser für sich entdeckt haben.

Das Kokoswasser ist keinesfalls mit der Kokosmilch zu verwechseln und gilt bei Ernährungsexperten lediglich als Alternative zu Mineralwasser.

Kokosöl gegen Zecken – Natürlicher Schutz für Mensch und Tier

Kokosfett gegen ZeckenHilft Kokosöl gegen Zecken? Was ist dran an den Ratschlägen zu diesem Thema?

Kokosöl gegen Zecken einzusetzen gilt bei vielen Menschen als Geheimtipp. Das vielseitig nutzbare Öl soll auch ein sehr wirksamer Schutz gegen Zecken bei Mensch und Tier sein.

Viele Tierhalter haben das biologische Kokosöl bereits für sich entdeckt und schwören auf seine guten Eigenschaften. Katze, Hund und Pferd bleiben nach einer Behandlung mit Kokosöl von den lästigen Plagegeistern verschont.

Aber auch bei Herrchen und Frauchen ist dieses natürliche Öl eine hervorragende Alternative zu den handelsüblichen Mitteln gegen Zecken. Kokosöl (Kokosfett) riecht gut und hält die unbeliebten und gefährlichen Sauger fern. Damit leistet das natürliche Kokosöl einen wirksamen Beitrag zur Vorsorge vor der gefürchteten Borreliose.

Borreliose – eine heimtückische Krankheit

Genaue Zahlen über die Höhe der jährlich neu infizierten Betroffenen liegen leider nicht vor. Je nach Quelle werden Angaben gemacht, die alarmierend sind. Jährlich werden mindestens 60.000 bis 160.000 Menschen mit dieser folgenreichen Erkrankung konfrontiert. Die Dunkelziffer dürfte allerdings um einiges höher liegen, da auf Grund der sehr unterschiedlichen Symptome nicht immer eine zutreffende Diagnose gefällt wird.

Man geht davon aus, dass etwa jede dritte Zecke mit Borrelien infiziert ist, jedoch kommt es nicht zwangsläufig zum Ausbruch einer Borreliose. Experten gehen sogar davon aus, dass der weitaus größte Teil der Borreliosen ausheilt, ohne Probleme zu bereiten. Kommt es aber zum Ausbruch der Krankheit, können die Folgen verheerend sein.

Manchmal können Jahre vergehen, bis den oft als Simulanten abgetanen Patienten die unerfreuliche Wahrheit mitgeteilt werden kann.

Wird die Borreliose dann erkannt, kann seitens der Schulmedizin nur durch Verabreichung von hochdosiertem Antibiotika über mehrere Wochen gegengesteuert werden. Aber auch erfolgreich therapierte Menschen fühlen sich zu einem sehr hohen Prozentsatz mit dauerhaften Folgen und Einschnitten in ihrer Lebensqualität konfrontiert.

In folgendem Video „Zecken-Alarm: Gefahr in Wald und Gärten“ siehst du neben der leidvollen Erfahrung eines Betroffenen auch, wie du eine Zecke richtig entfernst, wenn sich dann doch mal eine festgesaugt hat.

Der beste und einzige wirklich wirksame Schutz vor Borreliose liegt also in einer erfolgreichen Prävention.

Erfolgreicher Kampf mit Kokosöl gegen Zecken

Alljährlich, wenn die Temperaturen milder werden und unsere Lebensgeister durch wärmende Sonnenstrahlen neu geweckt werden, erwachen auch die Zecken aus ihrer Starre. Ein Biss der kleinen Spinnentiere kann sehr gefährlich sein. Neben der heimtückischen Borreliose ist auch eine Hirnhautentzündung als mögliche Folge zu befürchten.

Sicher hast auch du bereits einmal bei dir oder anderen eine Zecke entdecken müssen. Nicht immer kommt es zu Komplikationen, jedoch ist die Gefahr nicht zu unterschätzen.

Um sich erst gar nicht dem Risiko einer Folgeerkrankung auszusetzen, solltest du rechtzeitig daran denken,  dich erfolgreich zu schützen. Vielleicht kennst du bereits eines der klassischen Mittel der Pharmaindustrie. Viele synthetische Insektizide haben allerdings eines gemeinsam – unerfreuliche Nebenwirkungen.

Synthetische Insektenschutzmittel haben nicht nur einen meist unangenehmen, chemischen Geruch, sie sind auch oft Ursache für störende Begleiterscheinungen. Das können von leichteren Allergien bis hin zu Gehirnentzündungen und im schlimmsten Fall sogar erbgutverändernde Wirkungen sein.

Eine natürliche Alternative bietet das biologische Kokosöl, dass Zecken erfolgreich abwehrt, wie Studien inzwischen belegen.

Wie wirkt Kokosöl gegen Zecken?

Kokosöl enthält einen hohen Anteil einer mittelkettigen Fettsäure, der Laurinsäure. Laurinsäure entpuppt sich auf Grund ihrer molekularen Struktur in vielen Bereichen als kleines Wundermittel. So hat dieser Stoff unter anderem eine abschreckende Wirkung auf kleine Plagegeister, wie Zecken und andere lästige Insekten.

Die Laurinsäure gehört zu den Medium Chained Triclyceriden. Das sind gesättigte Fettsäuren, oder auch mittelkettige Triclyceride, kurz MCT genannt. Laurinsäure besitzt antimikrobielle Eigenschaften und ist daher ein wirksames Mittel gegen Pilze, Hefen und Bakterien.

Auch bei bestimmten Viren können gute Erfolge erzielt werden. Erste Untersuchungen in dieser Richtungen lieferten bereits in den 1960er Jahren entsprechende Ergebnisse. Viren werden durch die Laurinsäure erfolgreich eliminiert, indem sie deren Hüllmembran auflöst. In Therapien gegen Masern und Herpes erwies sich Laurinsäure als hoch effizient. Auch andere Virusinfektionen konnten erfolgreich bekämpft werden.

Die auf Zecken hochgradig abstoßende Wirkung der Laurinsäure macht das Multitalent auch in diesem Bereich zu einem nützlichen Helfer. Kokosöl enthält in seiner natürlichen Form bis zu 60 Prozent Laurinsäure. Andere Fette, wie zum Beispiel Butter, erreichen hier nur einen Wert von gerade einmal 5 Prozent.

Wichtig ist, dass das Kokosöl nicht industriell verarbeitet wurde. Achte beim Kauf stets darauf, dass du biologisches Kokosöl erhältst. Industriell hergestelltes Kokosöl wird in der Regel mit synthetischen Stoffen und Konservierungsmitteln versetzt und enthält daher einen weitaus geringeren Anteil der hochwirksamen Laurinsäure. Dies wirkt sich natürlich auch auf die Effizienz des Zeckenschutzes aus.

Wissenschaftliche Studien beweisen die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken

Bisher wurde die Wirksamkeit von Kokosöl gegen Zecken nicht hinlänglich erforscht. Im Gegensatz zu zahlreichen Studien, die sich mit synthetischen Wirkstoffen befassen, führt die natürliche Alternative ein Schattendasein. Insbesondere die Kombination von Kokosöl mit ebenfalls sehr wirksamen ätherischen Ölen, wie z.B. Citronella, bietet noch Raum für vielversprechende Zecken-Abwehr-Stoffe.

In bereits durchgeführten Studien stellte das biologische Kokosöl seine Fähigkeiten unter Beweis. Eine der Studien, die dich mit der Wirkung alternativer und natürlicher Mittel gegen Zecken befasst ist z.B. die ‚Tick repellents: Past, present, and future‘ von Brooke W. Bissinger und R. Michael Roe, aus dem Jahr 2009. Auch hier wird die abschreckende Wirkung von Kokosöl auf Zecken dokumentiert.

Die Wissenschaftler Hilker, Dautel und Kahl von der FU Berlin wiesen in speziell zu diesem Thema durchgeführten Labortests nach, dass von 100 Versuchs-Zecken bereits bei einer zehnprozentigen Laurinsäuren-Lösung zwischen 81 und 100 Prozent die Flucht ergriffen. Wurde die menschliche Haut mit dieser Lösung behandelt, ließen sich 88 Prozent der dort platzierten Zecken schnellstmöglich wieder fallen und mieden den ungastlichen Wirt für weitere sechs Stunden.

Dies dürfte ausreichend dokumentieren, wie hochwirksam Laurinsäure im Einsatz gegen Zecken ist. Die Schutzwirkung übertrifft die anderer Mittel um einiges. Insbesondere die Wirkungsdauer liegt deutlich über vergleichbaren Werten.

Die Anwendung von Kokosöl gegen Zecken beim Menschen

Idealerweise solltest du das Kokosöl (Kokosfett) gegen Zecken direkt vor deinem Ausflug in die Natur auftragen. Besonders die Weichteile, wie der Bauch oder die Achseln sind beliebte Ausflugsziele für Zecken. Aber auch die Beine erfreuen sich dank ihrer leichten Erreichbarkeit regen Zuspruchs. Nicht zu vergessen sind auch der Nacken und die Arme.

Kleidung bietet nur einen begrenzten Schutz gegen die Plagegeister, dennoch ist es vorteilhaft sich bei einem Wald- oder Wiesen-Spaziergang geeignet zu kleiden, um den Zecken möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten.

Die Kokosöl-Anwendung unterscheidet sich nicht von der einer herkömmlichen Bodylotion. Das Kokosöl ist bei Zimmertemperatur etwas fester, also Kokosfett, wird aber sofort weich, wenn man es auf die Handfläche gibt.

Massiere das Kokosöl gegen Zecken an den brisanten Stellen ein und genieße den wohltuenden Duft. Kokosöl eignet sich nicht nur gegen Zecken, sondern ist auch im Alltag ein überaus angenehmes Pflegemittel für deine Haut. Auch Kokosöl für die Haare ist längst kein Geheimtipp mehr.

Es empfiehlt sich trotz aller Vorkehrungen zum Schutz vor Zeckenbissen den Körper nach einem Spaziergang nach möglichen befallenen Stellen abzusuchen. Hat sich doch einmal eine Zecke eingenistet, so solltest du diese keinesfalls mit einem Öl oder Kokosöl gegen die Zecken beträufeln. Entferne die Zecke in trockenem Zustand mit Hilfe einer Zeckenzange oder einer spitzen Pinzette, wie im Video weiter oben gesehen. Vorsichtshalber solltest du die Stelle beobachten und evtl. auch einen Arzt konsultieren.

Die Anwendung von Kokosöl gegen Zecken bei Tieren

Um Kokosöl gegen Zecken bei Tieren einzusetzen, solltest du den Kopf, die Ohren, den Nacken, den Bauch und den Rücken sorgfältig mit dem Öl einreiben.

Verreibe dazu etwas Kokosöl in der Hand und streiche dann eine kleine Menge des Öls über das Fell. Am besten tust du dies kurz vor einem Spaziergang, damit sich Katze oder Hund nicht ausgiebig der Beseitigung des wohlschmeckenden Öls widmen können. Zunächst schimmert das Fell etwas fettig, was sich aber nach einigen Stunden wieder reguliert.

Du solltest die Kokosöl Anwendung einige Tage hintereinander wiederholen. Eine Behandlung pro Tag ist dabei ausreichend. Nach ein bis zwei Wochen genügt es, das Tier nur noch einmal innerhalb einiger Tage mit dem Öl zu massieren.

Kokosöl ist ein gut verträgliches Mittel um dem Zecken-Befall bei Tieren vorzubeugen, während die im Handel befindlichen Insektenschutzmittel meist hochgiftige Pestizide sind, die für das Wohl des Tieres eher abträglich sein können.

Entzündungen der Haut, Juckreiz, sowie Probleme mit dem Magen-Darmtrakt sind keine Seltenheit. Hinzu kommt, dass Flöhe und Zecken zunehmend resistent gegen die sogenannten Spot-on-Produkte sind.

Auch die beliebten Insektenschutz-Halsbänder bieten nur noch hinlänglich Schutz. Das Tier wird Belastungsstoffen ausgesetzt, ohne dass diese zuverlässige Wirksamkeit zeigen.

Kokosöl gegen Zecken ist ein biologisches Produkt, das darüber hinaus sehr lecker schmeckt. Es besteht also eher die Gefahr, dass das Tier sich über das Öl hermacht und sein Fell mehr als gewöhnlich abschleckt.

Diesen Effekt hat aber auch eine positive Seite, denn Kokosöl hilft nicht nur gegen Zecken, sondern eignet sich auch zur Prophylaxe gegen Wurmbefall. Mische einen Esslöffel Kokosöl mit einer geriebenen Karotte und gemahlenen Kürbiskernen und verabreiche die köstliche Mischung einmal täglich über mehrere Wochen.

Kokosöl ist für die äußerliche Anwendung ebenso zu empfehlen wie für die innere, hat keine schädlichen Nebenwirkungen, dafür aber jede Menge positive Eigenschaften für Mensch und Tier.

Quellen:

http://www.greenderella.com/animals/your-dog-will-love-this-all-natural-tip-against-flees-and-ticks
https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0048357509001412

Kokosöl für die Haare – Anwendung

Kokosöl HaareKokosöl für die Haare ist hochwirksam und sehr preisgünstig. Natürliche Öle, insbesondere biologisches Kokosöl, versorgen das Haar mit Nährstoffen, die ohne chemische Zusätze auskommen.

Die Pflege für glänzendes und gesundes Haar muss nicht teuer sein. Statt die teuren Spezialprodukte der Kosmetikindustrie zu kaufen, kannst du auch Öle aus der Natur verwenden.

Bereits nach wenigen Anwendungen sorgt das natürliche Kokosöl (Kokosfett) für gesundes, volles Haar mit einem seidigen Schimmer. Das Haar fühlt sich weich & geschmeidig an und lässt sich wunderbar durchkämmen.

Warum Kokosöl für Haare so empfehlenswert ist

Die oftmals recht kostspieligen Pflegeprodukte, die man dir  im Supermarkt, der Drogerie oder auch beim Friseur anpreist, haben alle eines gemeinsam – sie enthalten synthetische und chemische Inhaltsstoffe.

Die Mischung dieser Ingredienzien kann zum Teil sehr bedenklich sein. Die verwendeten Schadstoffe ziehen beim Waschen der Haare in die Kopfhaut ein und werden so in den Körper geschleust.

Mit dem natürlichen Kokosöl lassen sich oft nicht nur wesentlich bessere Pflege-Ergebnisse erzielen, es bietet auch ein Maximum an gesunder Behandlung von Haut und Haar.

Gefährliche Schadstoffe in Haarpflegeprodukten

Die Produktpalette der Haarpflegemittel ist sehr umfangreich. Du liebst den Duft frischer Rosen? Oder bevorzugst du doch lieber ein Shampoo mit Mangoextrakt? Es gibt beinahe nichts, dass du nicht im Angebot der schier endlos erscheinenden Regale der Supermärkte und Drogerien findest.

Nur zu gerne lassen wir uns von verlockenden Beschreibungen betören. Es empfiehlt sich jedoch die Liste der Inhaltsstoffe zu lesen. Propylene, Glycol, Natriumlaurysulfat, Parabene und Polyethylenglycol sind dort relativ oft zu finden.

Bei diesen chemischen Stoffen handelt es sich teilweise um giftige Substanzen, die über die Kopfhaut in das Blut gelangen und dort für gesundheitliche Probleme sorgen können.

Darüber hinaus sind diese Substanzen nicht einmal besonders vorteilhaft für deine Haare. Es kann sogar zu Schädigungen der Haarfollikel kommen. Hautausschlag und Ekzeme könnten eine mögliche Folge der Nutzung dieser Produkte sein.

Natürliches Kokosfett für schöne Haare

Natürliches Kokosöl duftet nicht nur ausgesprochen angenehm, es verfügt auch über eine Vielzahl weiterer empfehlenswerter Eigenschaften, die Haut und Haar mit vielen Nährstoffen versorgen. Freue dich schon nach wenigen Anwendungen über gesundes, volles und glänzendes Haar.

Kokosöl besteht aus mittelkettigen Triglyzeriden, den sogenannten MCTs. Die molekulare Struktur dieser Bausteine ermöglicht ein schnelles Eindringen in Haarfollikel und Kopfhaut.

Die Nährstoffe gelangen während der Behandlung deiner Haare mit Kokosfett in die pflegebedürftigen Partien und sorgen dort für überraschende Ergebnisse.

Hochwirksames Kokosöl für Haare und Kopfhaut

MCTs beschützen dein Haar vor Schädigungen, die durch freie Radikale ausgelöst werden. Einer der wichtigsten Bestandteile des Kokosöls ist die Laurinsäure. Die Mikroflora der Kopfhaut und die Fettsäure interagieren miteinander, wodurch sich Monolaurin bildet.

Monolaurin verfügt über sehr gute antibakterielle Eigenschaften. Pilze werden abgetötet und infektiöse Erreger abgewehrt.

Die als natürliche Antioxidantien wirkenden MTCs und die hervorragend gegen den Befall von Candida und anderen unerwünschten Kulturen schützende Laurinsäure, bzw. das sich hieraus bildende Monolaurin, liefern ein mehr als zufriedenstellendes Ergebnis in Sachen Haarpflege.

Wenn du Kokosöl zur Pflege deiner Haare verwendest, wirst du schon bald feststellen, dass deine Kopfhaut sich positiv verändert. Deine Haare lassen sich leicht frisieren und erhalten einen natürlichen Glanz. Haare und Haut sehen nicht nur gesund aus, sie sind es auch.

Kokosöl für Haare – Anwendung

Das handelsübliche Kokosöl für Haare hat eine etwas festere Konsistenz. Daher spricht man auch oft von Kokosfett. Für die Anwendung von Kokosfett auf dem Haar nimmst du einen Esslöffel zur Hilfe.

Teile die gewünschte Portion ab und gebe diese auf deine Hand. Durch die Körperwärme verflüssigt sich das Fett. Trage das Kokosöl nun auf dem trockenen Haar auf. Mit leichten, massierenden Bewegungen sorgst du dafür, dass sich das Kokosöl gut im Haar verteilt.

Auch auf die Kopfhaut kannst du das Kokosfett auftragen. Eine Massage bewirkt nicht nur eine gute, wohltuende Durchblutung, sondern bewirkt, dass die Nährstoffe des Kokosöls noch effizienter arbeiten können. Die Einwirkungszeit sollte zwei Stunden betragen. Es empfiehlt sich daher eine Anwendung über Nacht.

Die verlängerte Dauer der Behandlung wirkt sich eher positiv aus. Gleichzeitig ersparst du dir unnötige Wartezeiten, die du besser für andere Dinge verwenden kannst. Wasche  das Kokosöl für die Haare nach zwei Stunden einfach aus, oder aber am nächsten Morgen. Anschließend wäscht du deine Haare wie gewohnt.

Achte darauf, dass du ein basisches Shampoo verwendest. Wenn du das Kokosöl nicht nur auf die Längen & Spitzen, sondern auch in die Kopfhaut einmassiert hast, kann es notwendig werden, einmal öfter die Haare zu waschen.

Hier habe ich noch ein Video für dich eingebunden, in dem du nochmals 10 Beauty-Tipps zum Kokosöl bekommst:

Eine Kokosöl Haarkur selber machen

Für die besondere Pflege kannst du auch einfach und schnell eine Kokosöl Haarkur selber machen. Gönne dir doch beispielsweise einmal eine Splisskur für deine Haare!

Du benötigst dazu:

  • einen Becher Sahne
  • eine halbe Zitrone
  • drei Esslöffel Kokosfett

Presse zunächst die Zitrone aus und gebe den Saft in ein hohes Gefäß. Nun erhitzt du das Kokosfett bei geringer Temperatur in einem Wasserbad, bis es flüssig ist. Gebe das Kokosöl zu dem Zitronensaft und füge auch die Sahne hinzu.

Mit einem Handmixer wird die Mischung nun gleichmäßig verrührt, bis sich eine leicht cremige bis flüssige Konsistenz ergibt. Mit diesen wenigen, simplen Schritten kannst du also eine wirksame und pflegende Kokosöl Haarkur selber machen.

Die Anwendung ist ebenso einfach wie die Herstellung. Reinige deine Haare wie gewohnt und verwende die Kokosöl Haarkur auf handtuchtrockenem Haar. Trage die Mischung gleichmäßig auf und massiere sie leicht ein.

Anschließend wickelst du eine Frischhaltefolie um deinen Kopf und gebe dann ein Handtuch darum. Lasse  die Kokosöl Haarkur ca. 30 Minuten einwirken, bevor du die „Kopfsauna“ wieder entfernst.

Nun musst du nur noch das Kokosfett gründlich ausspülen und die Haare trocknen. Du wirst von dem seidigen Glanz deiner Haare überrascht sein.

Selbstverständlich gibt es viele weitere Rezepte, um eine Haarkur selber zu machen. Auch ein Shampoo mit Kokosöl kannst du selbst herstellen. Ebenso eine antibakterielle Spülung oder eine Haarmaske. Probiere es einfach aus. Traue dir auch zu, selbst damit zu experimentieren!

Natur ist Trumpf

Kräuterextrakte sind in herkömmlichen Haarpflegeprodukten meist eher nur dem Namen nach vorhanden. Die tatsächlich enthaltenen Wirkstoffe sind in der Regel in solch geringen Mengen dosiert, dass sie weitestgehend als unwirksam zu bezeichnen sind.

Eine Beimischung von Phosphaten, Ammonium-Salzen und anderen chemischen Stoffen, setzen die Wirksamkeit weiter herab, da die negativen Komponenten dieser Stoffe überwiegen.

Wer seine Haare mit einer idealen Pflege verwöhnen möchte, sollte daher eine einfache Faustregel berücksichtigen. Verwende für Haut und Haare stets nur Dinge, die man essen kann, sogenannte „essbare Kosmetik“.

Alle Stoffe, die du benutzt, gelangen über die Haut in deinen Körper. Mit dieser Grundregel sorgst du dafür, dass nur für den Organismus unschädliche Substanzen eindringen können.

In diesem Video gibt es noch einen weiteren Erfahrungsbericht über die Anwendung von Kokosöl für Haare. Viel Spaß beim Anschauen!

Kokosfett für Haare – ein „Wundermittel“?

Neben der Laurinsäure enthält Kokosfett weitere Fettsäuren, wie die Palminsäure und die Myristinsäure. Kalium, Eisen, Phosphor und Natrium sind wichtige Mineralstoffe, die ebenso Bestandteile von Kokosöl sind.

Kokosöl fördert ein schnelleres Haarwachstum und die Regeneration trockener und spröder Haare. Das Öl ummantelt jedes einzelne Haar und verhindert den Feuchtigkeitsverlust.

Aufgerautes, stumpfes, oder mattes Haar gehört, dank der Wirkung von Kokosfett auf die Haare, dauerhaft der Vergangenheit an. Das natürliche Kokosöl liefert wichtige Nährstoffe für Haut und Haare, die beides gegen oxidative Belastungen widerstandsfähiger macht.