Lisa Jauch

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Lisa Jauch befasst sich seit vielen Jahren mit Themen rund um die Gesundheit und eine bessere Lebensqualität. Dabei nehmen Superfoods, eine gesunde Ernährung und natürliche Hausmittel einen sehr hohen Stellenwert ein. Auf Kokosöl.eu gibt sie ihr Wissen und ihren Erfahrungsschatz weiter. Disclaimer: Alle Artikel sind gut recherchiert und nach bestem Wissen geschrieben, ersetzen jedoch NICHT den Besuch und die Konsultation eines Arztes.

Ölziehen mit Kokosöl: Natürliche Mundhygiene und Zahnpflege

Ölziehen mit Kokosöl - gesund im MundKokosöl für die Zähne zu verwenden, ist eine uralte und preiswerte Methode, um das Zahnfleisch gesund zu pflegen und den Mundraum rein zu erhalten.

Die Zähne werden schonend aufgehellt und sogar Erkältungen, Halsschmerzen und Nebenhöhlenentzündungen kann durch die aryuvedische Methode des Ölziehens wirksam vorgebeugt werden.

Mehr als täglich 20 Minuten Zeit und etwas Routine brauchst Du dafür nicht. Dabei ist Kokosöl ein Allrounder: Wenn Du auf industriell hergestellte Zahnpasta und Mundwasser verzichten möchte, kannst Du auch komplett auf Zahnpflege mit Kokosöl umstellen.

Kokosöl für die Zähne: Entzündungshemmend und antibakteriell

Tägliches Ziehen von Öl kann bei regelmäßiger Anwendung den Körper regelrecht entgiften. Du solltest einen Teelöffel Kokosöl morgens, auf nüchternen Magen, in den Mund nehmen und zunächst langsam hin und her bewegen. Das Kokosöl wird schnell flüssig und mischt sich mit Speichel.

Jetzt kannst Du Deine Zahnzwischenräume und Zahntaschen gut spülen und reinigen. Auch da, wo die Zahnbürste nicht hinkommt, entfaltet das Kokosöl seine antibakterielle Wirkung: Gifte werden aus den Schleimhäuten gespült und abgetötet.

So wird der Mundraum auf natürliche Weise gereinigt und frisch erhalten. Sogar Toxine, die den Zahnschmelz angreifen, werden sant entfernt. Dabei musst Du Dich nicht permanent auf das Ölziehen konzentrieren: Ich selbst habe die Erfahrung gemacht, dass die 20 Minuten wie im Flug vergehen, wenn ich nebenbei das Bad putze, Geschirr abwasche oder meine Mails checke.

Krankes Zahnfleisch natürlich regenerieren

Viele Menschen leiden unter Zahnfleischbluten, in manchen Fällen lockern sich die Zähne sogar. Solche Probleme können mit Kokosöl für die Zähne komplett behoben werden.

Für ein gutes Kokosöl musst Du nicht viel investieren: Einen kleinen Tiegel mit 250 Gramm kannst Du für weniger als vier Euro in der Drogerie, im Reformhaus und auch in gut sortierten Supermärkten erstehen.

Ölziehen entfernt Zahnbeläge zuverlässig, nach dem Spülen hast Du ein Mundgefühl wie nach einer professionellen Zahnreinigung, jeden Tag aufs Neue. Um Deine Zähne aufzuhellen, kannst Du auf teure Produkte, die meist gefährliche Schleifpartikel enthalten, verzichten.

Obwohl die positive Wirkung des Ölziehens nicht wissenschaftlich erwiesen ist, hat mein Zahnarzt die Veränderung im Mundraum deutlich bemerkt: Null Zahnstein, keine Beläge, großes Lob für ein gesundes Zahnfleisch, auch in den so heiklen Zahnzwischenräumen.

Bei regelmäßigem Ziehen mit Kokosöl darfst Du sogar auf Zahnseide komplett verzichten. Studien zur Wirkung von Ölziehen wurden ebenfalls veröffentlicht – beispielsweise von Abhinav Singh und Bharathi Purohit. Die Studie, die einen Zusammenhang zwischen Ziehen von Öl und Zahngesundheit herstellt, findet sich im Journal of Ayurveda and Integrative Medicine, April bis Juni 2011.

20 Minuten für verblüffende Erfolge

Normales Zähneputzen dauert meist nur zwei Minuten und ist deshalb nicht ausreichend, um alle schlechten Bakterien zuverlässig aus dem Mundraum zu transportieren. Deshalb dauert die Kur mit Kokosöl 20 Minuten, die auch eingehalten werden sollten. Falls es Dir schwer fällt, mit einem ganzen Teelöffel Kokosöl zu starten, kannst Du zu Beginn auch einen halben Teelöffel nehmen.

Entscheidend ist nicht die Menge, sondern die Konsequenz. Auf nüchternen Magen ist das Ölziehen besonders wirksam, da sich Dein Stoffwechsel so nicht parallel aufs Verdauen konzentrieren muss. Falls Du Medikamente auf nüchternen Magen nehmen musst, solltest Du diese aber natürlich zuerst einnehmen.

Wichtig: Vor dem Ölziehen solltest Du Deine Zunge mit einem Zungenschaber reinigen – so löst Du Schmutz und tiefsitzende Bakterien bereits vor der Ölkur.

Während des Spülens musst Du das Öl nicht permanent hin und her bewegen oder durch die Zähne ziehen: Du kannst es auch mehrmals für einige Sekunden ruhen lassen.

Sind die 20 Minuten abgelaufen, spuckst Du das Kokosöl am Besten in ein Tuch und entsorgst es mit dem Hausmüll: Der Inhalt steckt schließlich voller Giftstoffe aus Deinem Körper, die im Abwasser nichts zu suchen haben. Deshalb ist es auch sehr wichtig, dass von dem Kokosöl während des Ölziehens nichts geschluckt wird.

Nach der Kur spülst Du Deinen Mund mit klarem Wasser einige Male gründlich aus. Unbedingt musst Du danach Deine Zähne putzen, damit auch letzte angelöste Bakterien restlos abtransportiert werden. Jetzt steht einem leckeren Frühstück nichts mehr im Weg.

Zahnpasta und Mundwasser aus Kokosöl: Schmeckt und wirkt

Du kannst Deine Zähne nach dem Ölziehen mit herkömmlicher Zahnpasta putzen – oder Kokosöl für die Reinigung verwenden. Eine natürliche Zahnpasta kannst Du dabei ganz einfach selbst herstellen: Dazu vermischst Du Kokosöl mit Kamillenblüten und füllst die Mischung in einen Tiegel.

Die Mischung erhärtet sich und Du kannst mit Hilfe eines Teelöffels oder eines Wattestäbchens ganz einfach eine Portion auf Deine Zahnbürste geben. Die Kamillenblüten unterstützen die antibakteriellen und heilenden Wirkstoffe des Kokosöls und verleihen der Zahnpasta einen milden, angenehmen Geschmack.

Mit einem guten, selbst hergestellten Mundwasser kannst Du Deine Zahnhygiene zusätzlich unterstützen:

Du brauchst dafür 500 ml lauwarmes Wasser, 40 g Birkenzucker aus der Apotheke, 5 Teelöffel Kokosöl, 2 Teelöffel Natron, 10 Tropfen Pfefferminzöl und eine leere Flasche aus Glas. Die Mischung solltest Du vor jeder Anwendung gut durchschütteln, da sich Feststoffe am Flaschenboden absetzen.

Ein solches Kokosöl-Mundwasser wirkt genauso gut wie ein gekauftes Produkt – aber hier kannst Du sicher sein, dass nur natürliche Inhaltsstoffe enthalten sind.

Kokosöl für die Zähne ist übrigens ein echter Alleskönner: Was für den Mundraum gesund ist, wirkt auch auf anderen Ebenen. Du kannst Kokosöl prima zur Hautpflege oder als After Shave verwenden – und natürlich damit kochen und backen.

Gesund im Mund gilt für alle

Die gesunde Kur für die Zähne kann übrigens schon von Kindern erlernt werden: Gerade Schulkinder haben oft mit Karies und lästigen Erkältungen zu kämpfen.

Wichtig ist, dass das Ziehen von Kokosöl das Zähneputzen niemals ersetzt, sondern immer nur ergänzt. Probier die Methode mit Kokosöl einfach einmal aus – und freu Dich auf Deinen nächsten Zahnarztbesuch, der garantiert erfreulich ausfallen wird.

Bounty selber machen – Rezept

Bounty selber machen - RezeptKokosraspel bilden die Basis für den äußerst beliebten Bounty-Riegel. Will man diesen Riegel ohne Zusatzstoffe oder gar vegan genießen, kann man den  Bounty selber machen – Rezepte und Video-Anleitungen gibt es zahlreiche. Und wesentlich preisgünstiger als die original Bounty Riegel sind die selbstgemachten Riegel auch noch.

Ich habe hier einige Rezepte zusammengestellt, die mir persönlich sehr zugesagt haben. Vielleicht ist ja auch für dich das richtige Bounty-Riegel-Rezept dabei?!

1. Bounty selber machen – Rezept von Sally

Sally hat immer wieder hervorragende Rezept-Ideen und auch ihre nachgemachten Bounty-Riegel schmecken superlecker. Dieses Rezept solltest du unbedingt mal ausprobieren. Die Zutaten-Liste poste ich gleich unter dem Video. Viel Spaß beim Ausprobieren von Sallys Bounty-Riegel.

Zutaten für ca. 24 Bounty-Riegel:

125 g Butter
200 g Sahne
25 g Vanillezucker (bzw. 2 Päckchen)
100 g Zucker
1 Prise Salz
280 g Kokosraspeln
200 g – 400 g Vollmilchkuvertüre (oder Zartbitter)
etwas Kokosfett

2. Bounty selber machen – Rezept für Veganer

Wenn du dich vegan ernährst und einen veganen Bounty-Riegel selber machen willst, dann ist diese Rezept-Idee von Rohtopia  für einen selbstgemachten Kokosnuss-Riegel vielleicht die richtige für dich:

Zutaten für die Kokosfüllung :

165 g Kokosraspeln
4 EL Kokosöl
3-4 EL Kokos-Nektar, Agavendicksaft, Ahorn Sirup oder Honig
1/2 Vanilleschote, ausgeschabt oder 1/2 TL Vanille-Wasser
1 Prise Meersalz

Extra Zutat für Almond Joy: (idealerweise geschälte) Mandeln

Zutaten für die roh-vegane Milchschokolade:

110 g Cashew-Nüsse (optional)
60 ml Kokosnuss Nektar / Agave / Honig / Ahornsirup
120 ml/g Kakaobutter, im Wasserbad geschmolzen
20 g Kakao
1/2 Vanilleschote, ausgeschabt oder 1/2 TL Vanille-Extrakt
1 Prise Salz

3. Raw Vegan Bounty – Kokosnuss-Schokoriegel selbstgemacht

Hier ist noch ein weiteres Rezept für einen veganen Kokosnuss-Schokoriegel zum selber machen. Diesmal von Raw Future, vollkommen roh-vegan und richtig lecker.

Hier ist die Zutatenliste für dieses vegane Kokos-Riegel-Rezept.

Füllung für den Kokosnuss-Riegel:
1/2 Kokosnuss
1/2 Tasse Dattelmus
4 EL Carobpulver

Roh-vegane Schokoladenmasse:
200 g Kokosöl
100 g rohes Kakaopulver
1/2 Tasse Dattelmus

Viel Spaß beim Nachmachen dieser leckeren und gesünderen Alternative zum Original. Hast du schon mal versucht, Bounty selber zu machen? Hast du vielleicht ein anderes Bounty-Rezept, das du für selbstgemachte Kokosnuss-Riegel bevorzugst?

Kokosöl – Inhaltsstoffe und Wirkung

Kokosöl Inhaltsstoffe Entscheidend für die vielseitige gesundheitsfördernde und pflegende Wirkung von Kokosöl sind seine Inhaltsstoffe.

Einige Inhaltsstoffe des Kokosöls deaktivieren durch ihre antimikrobiellen Eigenschaften Viren, Bakterien und Pilze. Zudem wirkt  Kokosöl (Kokosfett) als Pflege  für Haut und Haare, natürlich und preisgünstig.

Das Kokosöl (Kokosfett) besteht aus Säureketten und setzt sich aus folgenden Inhaltsstoffen zusammen:

  • Laurinsäure : 44 bis 52 %
  • Caprinsäure : 6 bis 10 %
  • Caprylsäure : 5 bis 9 %
  • Myristinsäure : 13 bis 19 %
  • Palminsäure : 8 bis 11 %
  • Stearinsäure : 1 bis 3 %
  • Ölsäure (einfach ungesättigte FS) : 5 bis 8 %
  • Linolsäure (mehrfach ungesättigte FS) : bis 1 %

Laurinsäure kommt im Kokosnussöl zu ca. 50% vor. Die Säure ist bekannt dafür, gegen Herpes und verwandte Viren zu wirken. Nachdem die Säure aufgespalten wird, ist sie als Monolaurin wirksam.

Monolaurin wird besonders die Wirksamkeit gegen HI-, Herpes-, Grippe- und Cytomegalo-Viren nachgesagt.

Auch Caprinsäure zählt zu 5% bis 10% zu den Kokosöl-Inhaltsstoffen. Diese Säure wirkt ebenfalls gegen Viren und Bakterien. Caprinsäure ist als Monocaprin gegen Herpes-simplex-Viren, gegen Chlamydien und andere Krankheiten wirksam.

Mittelkettige Fettsäuren (die MCTs) wirken gegen Viren mit einer besonderen Außenhülle. Die Außenhülle wird durch die kleinsten Bestandteile der Säuren aufgelöst. Die Viren und Bakterien werden dadurch zerstört, ihre krankmachende Wirkung und der Effekt, dass sich die Erreger fortpflanzen, wird unterbunden. Der Körper kann die entschärften Erreger als Abfallstoffe aus dem Organismus transportieren und wird so nach und nach gesünder.

Nur bestimmte Viren verfügen über die Außenhülle und bieten dadurch einen Angriffspunkt für die antibakteriellen Stoffe aus dem Kokosnussöl.

Viren, die über eine entsprechenden Außenhülle verfügen, sind: Cytomegalovirus, Herpes-Simplex-1-Virus (HSV-1), HI-Virus, Masernvirus, Vesicular-Stomatitis-Virus (VSV), Visna-Virus.

Neben den gesundheitsfördernden Eigenschaften durch die Abwehr vieler Bakterien und Viren, leistet das Kokosöl noch einiges mehr.

So verfügt das Kokosnussöl auch über antimykotische Eigenschaften, es ist also auch wirksam gegen Hefepilze. Auch hierfür sind die Kokosöl-Inhaltsstoffe Caprin- und Laurinsäure verantwortlich, welche gegen 3 große Pilzstämme wirken können. Dabei kann das Kokosöl sowohl innerlich und äußerlich eingesetzt werden.

Fazit zu den Kokosöl-Inhaltsstoffen

Kokosöl werden aufgrund seiner Inhaltsstoffe vielfältige gesundheitsfördernde Eigenschaften nachgesagt, wodurch Kokosfett antiviral, antibakteriell und antimykotisch wirksam ist.

Es stärkt zudem das Immunsystem, wirkt pflegend für Haut und Haare und normalisiert die Körperfett-Werte.

Mit Kokosöl gegen Pickel und Akne

Kokosöl gegen Pickel und AkneEs kursieren unzählige Aussagen von Betroffenen, dass Kokosöl gegen Pickel und auch gegen Akne sehr wirkungsvoll ist und damit eine wundervolle natürliche Gesichtspflege darstellt. In diesem Artikel möchten wir uns diesem Thema widmen und hinterfragen, warum Kokosöl (Kokosfett) für die Haut und Gesichtspflege so wirkungsvoll ist.

Unser Gesicht ist wohl die wichtigste und gleichzeitig empfindlichste Hautregion, die wir haben. Es ist die einzige Partie, die nie mit Kleidung bedeckt wird und so allen Umwelteinflüssen schutzlos ausgeliefert ist. Daher ist es nicht verwunderlich, wenn ausgerechnet unser „Aushängeschild“ von Pickeln und Akne bedroht ist.

Bei vielen Menschen treten Pickel erstmals in der Pubertät auf. Die entzündlichen Stellen sind meist harmlos, sehen aber sehr unschön aus. Ganz anders ist dies bei Akne.

Hier handelt es sich um eine ernstzunehmende Krankheit, die im Gegensatz zu Pickeln nicht nur sporadisch in Erscheinung tritt, sondern zu einer lebensbegleitenden, oftmals schmerzhaften Sache werden kann.

Akne kann nicht nur sehr unangenehmen Juckreiz mit sich bringen, sondern die Haut nachhaltig zerstören, so dass es zur Bildung von Narben kommt.  Linderung auf natürliche Weise kann Kokosöl gegen Akne bringen. Das vielseitige Naturprodukt kann mit seinen antimikrobiellen Eigenschaften die Entzündungsherde eindämmen.

Laut der wissenschaftlichen Studie von „The antimicrobial activity of liposomal lauric acids against Propionibacterium acnes“ wirkt die in Kokosöl enthaltene Laurinsäure sehr gut gegen Bakterien, die entzündliche Akne verursachen können.

Wissenschaftliche Hintergründe zum Kokosöl (Kokosfett)

Hochwertiges Kokosöl (Kokosfett) besteht zu ca. 60 Prozent aus der nicht nur im Internet hochgepriesenen Laurinsäure.

Laurinsäure, bekannt auch unter dem Namen MCT (steht für Medium-Chain Triglycerides),  ist eine mittelkettige Fettsäure, die unter anderem auch in der Muttermilch und zu geringen Anteilen auch in der Kuh- und Ziegenmilch vorkommt.

Ihre antiviralen, antimikrobiellen, antiprotozoalen und antifungiellen Eigenschaften sind wissenschaftlich nachgewiesen. Laurinsäure ist eine weiße, pulverartige Verbindung, die aus zwölf Kohlenstoffatomen besteht.

Mit Liposomen gegen Akne

Liposome bestehen aus einer doppelten Schicht Lipiden, die einen Hohlraum umschließen. Es handelt sich um kleine Membbrankügelchen, die eine wässrige Lösung enthalten können. Spricht man von Lipiden, so sind hier wasserunlösliche Stoffe gemeint, die aus einer langen Kohlenstoffkette bestehen. Lipide ist der Sammelbegriff für diese Hauptbestandteile einer Zellmembran. Zu den Lipiden zählen auch Fette und Fettsäuren.

Die neuesten Forschungsergebnisse basieren darauf, dass Wissenschaftler die Laurinsäure nicht im Inneren des Liposoms verankert, sondern sie in der Membran eingebaut haben. Die hierdurch entstehenden sogenannten „liposomal lauric acids“, die liposomale Laurinsäure, oder auch abgekürzt LipoLA, vereinigt sich mit den Zellmembranen der Bakterienzellen.

Durch die Zerstörung der Membranen werden die Bakterien abgetötet. Dies untermauert die Annahme, dass die LipoLA Moleküle gegen Propionibacterium acnes wirken.

Liposomen vereinigen sich mit den Schichten der Haut und erlauben es hierdurch, dass ihre inneren Wirkstoffe gezielt in die tieferen Regionen eindringen können. Sie verbessern darüber hinaus den Feuchtigkeitsgehalt der Haut. Liposome werden sowohl in Kosmetika, als auch Arzneimitteln verwendet.

Laurinsäure gegen Pickel

Die im Kokosöl enthaltene Laurinsäure ist ein milder Wirkstoff mit hervorragender Wirkung. Im Department of Nanoengineering der University of California in San Diego wird bereits seit einiger Zeit erforscht, wie sich Laurinsäure gegen Akne einsetzen lässt.

Kokosöl enthält diesen antibakteriellen Wirkstoff in einer hohen Konzentration. Aus bereits veröffentlichten Studien geht hervor, dass Laurinsäure die Akne-Bakterien Propionibacterium acnes erfolgreich abtötet. Nebenwirkungen fielen dabei weitaus weniger ins Gewicht, als bei den klassischen und etablierten Anti-Akne-Wirkstoffen Benzoylperoxid (BPO) oder Salicylsäure, die innerhalb weniger Stunden zahlreiche Hautirritationen auslösten.

Die von den Wissenschaftlern ebenfalls untersuchten Fettsäuren Palmitinsäure und Ölsäure konnten eine wesentlich geringere Effizienz im Kampf gegen Akne erbringen. Laurinsäure tötet 15-mal mehr Bakterien ab, Schwellungen gehen zurück und Entzündungsreaktionen werden gemildert.

Eine Behandlung mit Kokosöl hat keinerlei negative Begleiterscheinungen auf das empfindliche Gewebe der Haut. Die Talgdrüsenzellen werden durch Kokosöl nicht angegriffen.

Kokosöl gegen Pickel

Kokosöl verfügt über hervorragende Eigenschaften, um Pickeln und Akne entgegenzuwirken. Behandeln Sie mit Kokosöl Pickel und Akne Herde, indem Sie sie direkt mit dem Kokosfett einreiben. Achten Sie darauf, dass Sie sich zuvor die Hände gründlich gewaschen haben.

Am wirkungsvollsten wäre es natürlich, die Hände vorher zu desinfizieren, damit die entzündeten Stellen nicht noch durch weitere schädliche Substanzen belastet werden.

Kokosöl Gesichtsmaske selber machen

Eine Kokosöl Maske hilft nicht nur bei Pickeln bzw. unreiner Haut. Mit einfachen Mitteln können Sie eine Kokosöl Gesichtsmaske selber machen, die den Feuchtigkeitshaushalt der Haut reguliert. Sie beugt nicht nur Pickeln vor, sondern lindert auch die Entzündungen bereits befallener Stellen.

Neben Kokosöl benötigen Sie lediglich etwas Zucker, etwas Mandelöl und falls Sie eine zusätzliche Duftnote wünschen etwas ätherisches Öl. Vermischen Sie die Zutaten, bis eine cremige Masse entsteht. Tragen Sie diese dann für ca. 15 Minuten auf der Haut auf. Sie können die Mischung auch sanft als Kokosöl Peeling in die Haut einmassieren.

Folgendes Video liefert Ihnen noch weitere Ideen, wie Sie Ihr (Körper) Peeling selber machen können.

Nach der Einwirkzeit waschen Sie die Kokosöl Maske mit lauwarmem Wasser ab. Sie werden sich herrlich erfrischt fühlen und Ihre Haut wird sich samtweich anfühlen. Wenn Sie den Zucker durch Salz ersetzen, wird die Haut mit zusätzlichen Mineralstoffen versorgt. So einfach können Sie ein wertvolles Kokosöl Peeling selber machen, aber setzen Sie Kokosöl nicht nur gegen Pickel und unreine Haut ein!

Kokosöl ist eine ausgezeichnete natürliche und sehr wertvolle Gesichtspflege, die man sich ruhig etwas öfter gönnen darf. Auch wenn Sie es geschafft haben, Ihre Pickel mit Kokosöl erfolgreich zu verdammen, werden Sie sich die wohltuende und entspannende Wirkung von Kokosöl nicht mehr entgehen lassen wollen.

Mit Kokosöl sorgen Sie für ein gesundes und gepflegtes Aussehen, fühlen sich jünger und dynamischer. Denken Sie daran, jede positive Veränderung des Körpers wirkt sich auch auf das gesamte Lebensgefühl aus.

Neben der Haut- und Gesichtspflege ist Kokosöl für die Haare sehr pflegend und wirklungsvoll. Auch hierfür können Sie bspw. eine Haarkur selber machen oder eine Haarmaske und Ihrem Haar etwas richtig GUTES tun.

Nicht nur gegen Pickel und Akne – Kokosöl als Gesichtspflege

Kokosöl ist nicht nur bei Pickeln und Akne ein wirksames Mittel. Das native Kokosfett eignet sich auch sehr gut zur Behandlung von Pigmentstörungen. Pigmentstörungen, das können zum Beispiel Altersflecken sein. Sie werden blasser durch eine Behandlung mit Kokosöl und können nach einiger Zeit sogar völlig verschwinden.

Auch gegen Augenringe erweist sich Kokosöl als Geheimwaffe. Die durch Ablagerungen oder Veränderungen der Blutgefäße entstandenen Schatten, werden durch Kokosöl deutlich gemindert.

Kokosöl ist zudem eine hochwirksame Pflege für die Wimpern und auch bei Herpes lassen sich ausgezeichnete Resultate erzielen.

Kokosöl ist ein wahrer Segen für die Haut. Es sorgt nicht nur dafür, dass sich die Haut samtig weich, geschmeidig und straff anfühlt, sondern trägt auch in erheblichem Maß zur Haut-Gesundheit bei. Mit Kokosöl können Sie also nicht nur gegen Pickel einen erfolgreichen Kampf führen. Das Wundermittel der Natur lässt das optische Erscheinungsbild der Haut ungeahnt strahlen.

Kokosöl für die Haut

Kokosöl - Hautpflege Tipps

Lange Zeit galt Kokosöl als wenig gesund. Gesättigte Fettsäuren waren verpönt. Wie wertvoll Kokosöl tatsächlich ist, wurde erst kürzlich wieder durch Studien aus der schulmedizinischen Forschung belegt.

Kokosöl ist nicht nur in der Küche ein kleines Multitalent. Kokosöl für die Haut ist für kosmetische und dermatologische Zwecke bestens geeignet.

Im Gegensatz zu so manchen im Handel erhältlichen Cremes und Lotionen ist das organische, kaltgepresste native Kokosöl frei von giftigen, oder gar krebserregenden chemischen Substanzen.

Selbst anerkannte Experten für Naturheilkunde sind von den positiven Wirkungen, die Kokosöl für die Haut hat, überzeugt.

Kokosöl – Haut- und Gesichtspflege Tipps

Die Haut ist ein wichtiger Bestandteil des menschlichen Immunsystems. Sie produziert zu ihrem eigenen Schutz Talg, um schädliche Erreger abzuwehren. Kokosöl übernimmt eine ganz ähnliche Aufgabe wie der körpereigene Talg.

Natives Kokosöl zeichnet sich durch seine antimikrobiellen und antiviralen Eigenschaften aus. Durch seine milden Wirkstoffe ist es angenehm zur Haut und kann sogar bei Neurodermitis zur Linderung des juckenden Hautausschlags verwendet werden.

Aufgrund seiner antimykotischen Eigenschaften ist Kokosöl (Kokosfett) auch ein wirksames Mittel gegen Pilzinfektionen.

Kokosöl – Wirkung auf die Haut

Kokosöl regt die Neubildung von Kollagen an. Kollagen ist ein wichtiges Protein, um Falten zu vermindern. Mit seiner faserigen Struktur verbindet es das Gewebe und sorgt so für Elastizität und Spannkraft der Haut.

Durch die Anwendung von Kokosöl auf der Haut wird darüber hinaus Feuchtigkeit gespeichert. Statt die Regionen um Augen und Mund im wahrsten Sinn des Wortes „vertrocknen“ zu lassen, oder die dort entstehenden Falten zu kaschieren, ist es effizienter rechtzeitig vorzubeugen. Auch bereits bestehende Fältchen und verhärtete Konturen können mit Kokosöl regeneriert oder zumindest gemildert werden.

Kokosöl wirkt auch sehr gut bei kleinen Wunden. Der Heilungsprozess wird deutlich beschleunigt, wenn man Kokosöl auf die Wunde selbst oder die angrenzenden Regionen träufelt.

Es unterstützt unter anderem die Neubildung von Blutgefäßen und versorgt den Körper bei einer Absorbation mit dem Blut mit vielfältigen Nährstoffen. Die im Kokosöl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren, die sogenannten MTCs, sind gut verdaulich und bilden beim Stoffwechsel im Gehirn Ketone, die dem gefürchteten Gedächtnisverlust und Alzheimer entgegenwirken.

Durch das Auftragen auf die Haut oder aber in gesteigertem Maß durch eine mit Kokosöl angereicherte Nahrungsaufnahme, wird die Produktion der Ketone angekurbelt.

Kokosöl für die Haut – Anwendungen

Ob Körperpeeling, Deodorant oder Zahnpasta mit Kokosöl, es gibt fast nichts, was man nicht mit Kokosfett herstellen könnte. Rund um Beauty und Wellness gibt es viele Produkte, die mit Kokosöl angereichert einfach ein bisschen gesünder sind. Kokosöl enthält zu einem sehr hohen Anteil die vielseitig gelobte Laurinsäure. Eine mittelkettige Fettsäure, der man eine wohltuende und die Gesundheit fördernde Wirkung zuschreibt.

Körperpeeling mit Kokosöl

Erstellen Sie Ihr eigenes Körperpeeling, indem Sie etwas Kokosöl mit Mandelöl mischen. Wenn Sie eine trockene Haut haben, dann sollten Sie etwas Zucker zugeben, haben Sie eher fettige Haut, sollten Sie statt des Zuckers Salz verwenden für den Peeling-Effekt.

Kokosöl als Hautpflege beim Stillen

Empfindliche Körperpartien reagieren sehr positiv auf eine Behandlung mit Kokosöl. Das pflegende Öl ist zum Beispiel auch ein Geheimtipp für stillende Mütter. Wenn man die Brustwarzen mit Kokosöl einreibt, werden sie nicht trocken oder rissig.

Dem Kleinkind schadet der Genuss von Kokosmilch nicht. Die in der Kokosmilch enthaltene Laurinsäure ist den mittelkettigen Fettsäuren, die in der Muttermilch vorkommen artverwandt. Verzehren stillende Mütter Kokosöl oder Kokosfett, so regt dies sogar die Milchproduktion an.

Kokosfett als Fußpflege

Wenn Sie unter trockenen oder rissigen Fersen leiden, hilft das Einmassieren von Kokosöl.

Auch bei verletzter oder sensibler Nagelhaut hat sich eine Behandlung mit Kokosöl bewährt. Kokosöl versorgt die Haut nicht nur mit sehr vielen Nährstoffen und Feuchtigkeit.

Kokosöl schafft ein Milieu, das Bakterien und Pilze nicht mögen. Entzündungen und Pilzerkrankungen wird der Nährboden entzogen, wodurch sich Kokosöl bei vielen Hautproblemen als ebenso wirksam wie angenehm erweist.

Kokosöl gegen Akne & Co

Ekzeme, Akne oder auch der Windelausschlag bei Babys können mit Kokosöl erfolgreich bekämpft werden. Kokosöl ist ein zuverlässiger Lieferant für Feuchtigkeit, wirkt antibakteriell und ist reizfrei.

Dank dieser Voraussetzungen eignet sich Kokosöl hervorragend als Ersatz für sehr viele herkömmliche Cremes und Salben.

Kokosöl als Hausmittel bei Schnittverletzungen und Schürfwunden

Auf Grund seiner antibakteriellen, antiviralen und fungiziden Wirkung schützt Kokosöl hochwirksam vor Infektionen. Daher ist es insbesondere bei kleineren, offenen Wunden ein nützlicher Helfer.

Ganz nebenbei unterstützt Kokosöl auch noch den Heilungsverlauf und wirkt einer Narbenbildung entgegen.

Kokosöl im Beautybereich

Kokosöl eignet sich unter anderem auch sehr gut zum Entfernen von Make up. Mit seinen sehr guten rückfettenden Eigenschaften werden trockene Hautpartien oder andere Hautirritationen erfolgreich verhindert.

Kokosöl stellt als Make-up-Entferner so manches handelsübliche Produkt in den Schatten, kommt es doch gänzlich ohne schädliche chemische Zusätze aus.

Lippenpflege mit Kokosöl

Die Haut der Lippen ist besonders zart und neigt sehr stark zum Austrocknen. Herkömmliche Lippenpflegeprodukte verschaffen oft nur für kurze Zeit Linderung und lassen sehr schnell den Wunsch entstehen, sie immer wieder und in immer kürzeren Abständen auftragen zu wollen.

Die Versorgung der Haut der Lippen mit Feuchtigkeit ist nicht ausreichend. Wir werden geradezu süchtig nach den kleinen Pflegestiften. Nicht so bei Kokosfett. Das natürliche Kokosöl sorgt für viele Stunden für schöne und gepflegte Lippen.

Sonnenschutz für die Haut mit Kokosöl

Kokosöl als Schutz vor der Sonne

Kokosöl riecht nicht nur besonders angenehm, sondern blockt auch ca. 20 Prozent der UV-Strahlen ab.

Es schützt vor freien Radikalen und bietet so einen präventiven Schutz vor Hautkrebs.

Hat man bei vielen Sun Blockern das Gefühl förmlich „verklebt“ zu sein, darf man sich bei Kokosöl darüber freuen, dass es die Poren nicht verstopft.

Es verleiht der Haut einen seidigen Schimmer und glättet die Struktur. Kokosöl ist frei von giftigen Chemikalien oder Metallpartikeln in Nanogröße, die in konventionellen Sonnenschutzmitteln sehr oft Verwendung finden.

Kokosöl gegen Insektenstiche

Dass Kokosöl gegen Zecken wirkt, wurde hinlänglich erforscht. Kokosöl hilft aber auch bei juckenden Insektenstichen.

Wenn Sie sich vor einem Spaziergang mit einer Mischung aus Kokosöl, Teebaumöl, Zitronenmelisse oder Pfefferminz einreiben, bleiben Sie von den lästigen Plagegeistern weitestgehend verschont.

Multitalent Kokosfett für die Haut

Kokosöl ist ein wahrer Segen für unsere Haut. Neben den bereits erwähnten Anwendungsmöglichkeiten kann man Kokosöl, auch als Deodorant, als Zahnpasta, als Kokosöl Haarkur oder Haarspülung, aber auch als wirksames Mittel gegen trockene Kopfhaut und Schuppen einsetzen.

Folgendes Video zeigt Ihnen, wie einfach Sie Kokosfett als Deo einsetzen können und warum Sie es tun sollten.

Selbstverständlich ist es auch in der Küche eine gefragte Essenz. Kokosöl ist nicht nur für die Haut, die Haare und die äußere Gesundheit förderlich. Mit seinen guten Qualitäten ist es auch für ein von Innen kommendes gesundes und behagliches Wohlfühlen verantwortlich.

Extrem vielseitig in seiner Wirkung, ist Kokosöl für die Haut, die Haare, eine ausgewogene Ernährung und gesundes Abnehmen von Vorteil.

Und auch im Tierreich kommt Kokosöl zur Anwendung. Seine vielseitigen Wirkungsweisen machen es zu einem natürlichen Mittel gegen Zecken, Flöhe und andere kleine Quälgeister, die unseren vierbeinigen Freunden so oft zusetzen. Kokosöl ist tatsächlich ein vielseitiger Alleskönner.